Alexandriner

Versart, benannt nach dem altfranzösischen Alexander-Roman aus dem 12. Jahrhundert, der in dieser Versart geschrieben war. Besteht aus zwölf Silben in der ständigen Folge »kurz/lang«; Einschnitt nach der sechsten Silbe. Der dreizehnsilbige Alexandriner hängt noch eine Kurzsilbe an (»klingender« A., während der zwölfsilbige »stumpfer« A. genannt wird). Versart der klassischen französischen Dramatik. Die deutsche Klassik (seit Lessing) ersetzte den A. durch den fünffüßigen Jambus (s. d.).