Unsere Kritiken

05.10.16

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Alexander Riemenschneiders Inszenierung von Florian Zellers Theaterstück „Vater“ am Schauspielhaus Bochum läuft in der zweiten Spielzeit.

„Und ich? Wer bin nun ich?“ fragt André, der Vater, gegen Ende des Stücks. Er ist verloren gegangen, er hat sich selbst verloren in seiner fortschreitenden Demenz. Um deren Verlauf geht es im Stück, das den Verlauf der Erkrankung auf fünf Tage konzentriert. Fünf Tage, in denen die Menschen, die André umgeben, beständig ihre Identitäten wechseln,… mehr
08.07.16

Lustlos

© Hans Jörg Michel

"Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai in der Deutschen Oper am Rhein

Vormärz, Romantik, Biedermeier: drei Begriffe für die Epoche zwischen 1815 und 1848, die sie jeweils mit unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchten. Es ist die Zeit, in der Otto Nicolai lebte, dessen Oper "Die Lustigen Weiber von Windsor" jetzt an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen ist und die Dietrich W. Hilsdorf in die Zeit ihrer Entstehung… mehr
12.05.16

Ein Kunstraub der Extraklasse

von links: Stefan Kiefer, Rainer Furch, Natalie Forester und Christian Higer

„Wo fängt die Wand an?“ von Madeleine Giese wurde mit großem Erfolg in der Pfalzgalerie Kaiserslautern uraufgeführt.

Der Albtraum jedes Kunstmuseums, hier ist er schaurige Wirklichkeit. Im Impressionistensaal fehlt der „Frühlingsmorgen“ von Max Slevogt, er muss gestohlen worden sein. Schlimmer noch. An seiner Stelle macht sich ein museumsfremdes, komplett weißes Bild des umstrittenen Zeitgenossen Ontrias breit. Auf die doppelte Peinlichkeit stößt der… mehr
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