Staatstheater Cottbus: Vertragsverlängerungen bis 2024 für Intendant Martin Schüler und Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ

Martin Schüler bleibt bis 2024 Intendant des Staatstheaters Cottbus. Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) verlängerte den Intendantenvertrag. Schüler ist seit 1991 Operndirektor und seit 2003 Intendant in Cottbus. Unter seiner Leitung führt das Staatstheater Oper, Schauspiel und Ballett in Mehrspartenprojekten zusammen, sorgt mit der Aufführung selten gespielter Opern und mit Inszenierungen aus dem Repertoire des 20. Jahrhunderts für Aufsehen und verwirklicht in der Zusammenarbeit mit städtischen Partnern vielfältige Formen eines politisch engagierten Theaters, so mit „Fidelio im Zuchthaus“ (2014) und der Kinderoper „Flüchtling“ (2017).

Martin Schüler, (c) Marlies Kross

In seiner künstlerischen Laufbahn übernahm Martin Schüler bisher bei 109 Inszenierungen, davon 76 in Cottbus, die Regie. Als Gastregisseur arbeitete er an den Opernhäusern in Bremen, Bratislava, Mannheim, Graz, Berlin und Saarbrücken, wirkte als Mentor an der Kammeroper Schloss Rheinsberg und unterrichtet an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig angehende Sänger.

Ebenfalls bis 2024 verlängerte die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) den Vertrag mit  Evan Alexis Christ, der seit 2008 Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters am Staatstheater Cottbus ist. Unter seiner Leitung lädt das Orchester stetig zu Begegnungen mit Neuer Musik ein. Einzigartig sind die „Acht Uraufführungen in acht Konzerten“. Das Orchesterprojekt „Neue Musik in neuen Medien“ wird von 2017 bis 2020 im Rahmen des Programms „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ gefördert, um Neue Musik professionell an Schulen und Musikschulen vermitteln zu können.

In der Regie von Martin Schüler und unter der musikalischen Leitung von Evan Alexis Christ hat am 24. Februar 2018 Mozarts „Don Giovanni“ und am 21. April 2018 Verdis „Macbeth“ Premiere.

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