Premiere am 12. Februar, 20.00 Uhr — Grosse Bühne
Die letzte Folge der Auseinandersetzungen zwischen den Königshäusern Lancaster und York. Der letzte grosse Rosenkrieg. Danach wird nichts mehr so sein wie vorher.
Ein Familiendrama gelangt ins Finale. Um das zu erreichen, bietet sein Autor noch einmal alles auf. Ein später Shakespeare: gnadenlos, packend und grausam. Richard III: ein Mann des absoluten Machtanspruchs. Er kennt nur ein Ziel: Er möchte König werden. Dafür geht er über Leichen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Von seiner Verwandtschaft bleibt kaum jemand übrig, hier wird verbannt, eingekerkert und gemordet, wer ihm auf dem Weg nach oben in die Quere kommt. Am Ende sind es vier Frauen, die für ihn zur grössten Herausforderung werden. Aber ist Richard nur ein Psychopath? Oder ist sein Handeln nicht eine folgerichtige Konsequenz?
Richard III ist eine Parabel über das Phänomen der Macht – und über unsere Faszination daran.
Der Regisseur und Bühnenbildner Michael Simon kehrt mit dieser Inszenierung nach Basel zurück. Hier begann er 1990 seine Laufbahn mit der Ausstattung von «Wozzeck» und führte selbst Regie in «Die Menschen» 1993, «Alpenkönig und Menschenfeind» 2001 und «Golem» 2002. Mittlerweile leitet Michael Simon die Vertiefung Bühnenbild Master of Arts in Theater an der ZHDK Zürich.
In der Übersetzung von Thomas Brasch
Regie/Bühne: Michael Simon
Kostüme: Pia Janssen
Musik: Jorgos Margaritis
Dramaturgie: Martin Wigger
Mit: Ariane Andereggen, Carina Braunschmidt, Inga Eickemeier, Claudia Jahn, Pascal Lalo, Vincent Leittersdorf, u. a.
Weitere Termine: 15. und 20.02. jeweils um 20.00 Uhr; 21.02. um 19.00 Uhr

