10.03.2010 17:10

Uraufführung: RAYMONDA von Alexander Glasunow im Staatstheater Mainz

Premiere am 13. März 2010, Großes Haus   1896 erhielt Alexander Glasunow vom Direktor der St. Petersburger Theater den Auftrag zur abendfüllenden Ballettmusik „Raymonda“.

Bereits für die Spielzeit 1897 / 1898 war die Uraufführung angesetzt und Glasunow machte sich sofort an die Komposition, bei der er nach eigenem Bekunden immer wieder Rücksprache mit dem Choreographen – Marius Petipa – hielt und ihn nach seinen Wünschen hinsichtlich diverser Ausdrucksvaleurs befragte. Untrennbar ist Glasunows Arbeit für das Ballett mit seiner Freundschaft zu dem bereits 1893 verstorbenen Pjotr I. Tschaikowskij verbunden, dessen Werke ihn inspirierten. Die Handlung siedelte Glasunow im französischen Mittelalter an und stellte die typische romantische Schwellensituation einer jungen Frau in den Mittelpunkt: Raymonda soll den Ritter Jean de Brienne heiraten, sieht sich jedoch, bevor sie wieder gesicherten Boden betreten kann, mit einem geheimnisvollen sarazenischen Ritter konfrontiert.

 

Pascal Touzeau wird sich diesem klassischen Handlungsballett mit seiner eigenen Sprache nähern und eine Übersetzung für die heutige Zeit versuchen, in der sich die Virtuosität des Spitzentanzes und eine lebendige Erzählung durchdringen. Das Orchester wird von Catherine Rückwardt dirigiert. Die Kostüme werden von Sofia Crociani entworfen, die unter anderem für Karl Lagerfeld arbeitet. Das Bühnenbild gestaltet Susanne Maier-Staufen.

 

Choreographie und Konzept Pascal Touzeau

Musik Alexander Glasunow

Musikalische Leitung Catherine Rückwardt

Bühne Susanne Maier-Staufen

Kostüme Sofia Crociani

Licht Pascal Touzeau

 

Weitere Vorstellungen am 15. und 28. März, 3., 11., 18. und 30. April, 9. und 12. Mai sowie 6. (14 Uhr) und 13. Juni 2010, jeweils 19.30 Uhr, Großes Haus