Uraufführung: "Ehemänner" von John Cassavetes, Nationaltheater Mannheim
Premiere am 8. Oktober um 20.00 Uhr im Studio Drei Männer in den so genannten besten Jahren, mit Familie und gut bezahlten Jobs, geraten durch den Tod eines gemeinsamen Freundes aus dem Gleis.
Sie besaufen sich, werden sentimental und benehmen sich wie große Kinder. Nach einer durchzechten Nacht beschließen sie, ihre triste Mittelklasseexistenz zu verlassen und fliegen nach London. Dort saufen sie weiter, verspielen ihr Geld im Casino und reißen drei Mädchen auf …
Ehemänner ist eine witzige und todtraurige Geschichte von drei Freunden, die plötzlich merken, dass ihr Leben so nicht weitergeht. „Man könnte sagen, es geht um drei verheiratete Männer, die etwas vom Leben wollen. Sie wissen nicht, was sie wollen, doch als der vierte im Bunde stirbt, kriegen sie es mit der Angst. Oder man könnte sagen, es geht um drei Männer, die Liebe suchen, aber nicht wissen, wie man sie bekommt.“ (John Cassavetes)
Der amerikanische Schauspieler, Film- und Theaterregisseur John Cassavetes (1929 -1989) gilt mit Filmen wie Gesichter (1968), Ehemänner (1970), Eine Frau unter Einfluß (1974) und Opening Night (1977) als einer der eigenwilligsten Filmemacher Amerikas und als Vater des Independentkinos sowie der DOGMA-Filme.
Regisseur Egill Heiðar Pálsson, 1974 in Island geboren, studierte zunächst Schauspiel in Reykjavík, dann Theaterregie an der Statens Teaterskole in Dänemark und war Regieassistent an der Schaubühne in Berlin. Er inszeniert und spielt an verschiedenen Theatern in Reykjavík, führt Regie u. a. am Isländischen Nationaltheater, am Stadttheater Stockholm und am Königlichen Theater in Kopenhagen. Vergangene Spielzeit inszenierte er am Nationaltheater Mannheim Jonas Hassen Khemiris Invasion!
Inszenierung: Egill Heiðar Pálsson –
Bühne und Kostüm: Anke Niehammer –
Dramaturgie: Jan-Philipp Possmann
Mit Almut Henkel, Luisa Stachowiak, Dascha Trautwein; Thorsten Danner, Tim Egloff, Daniel Fries und Damian Chmielarz
Weitere Vorstellungen: 10., 18., 25. und 29. Oktober 2009
www.nationaltheater-mannheim.de
