"1984" von George Orwell — Theaterfassung von Armin Petras — Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere am 12. Mai 2018, 19:30 Im Central, Worringer Straße 140

Im Orwell-Staat Ozeanien traut keiner keinem. Es ist der totalitäre Überwachungsstaat des »Großen Bruders«, der mit omnipräsentem Teleschirm, sozialer Kontrolle und Gedankenpolizei operiert. Mittels »Neusprech« wird den Menschen das Denken abgewöhnt, politische Gegner werden »vaporisiert«, die Erinnerung an frühere Zeiten wird ausgelöscht. Wahr ist, was man wahr nennt. Winston Smith, Mitglied der äußeren Partei, hasst dieses System. Dass er in dieser Welt beginnt, ein Tagebuch zu schreiben, als Dokument der Geschichte und Botschaft an die Ungeborenen, ist sein Todesurteil, und das weiß er.
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(c) Thomas Rabsch

Dass er sich in seine Kollegin Julia verliebt und sie zu seiner Verbündeten macht, ändert dies nicht, aber es beschert ihm ein Maximum an möglichem Leben. Winston hat keine Chance. Zuletzt wird auch er es wissen: »Zwei plus zwei ist fünf«.

Orwells Roman, der 1948 als literarische Antwort auf Nationalsozialismus und Stalinismus entstand und seinen Titel der Drehung dieser Jahreszahl verdankt, gewinnt immer dann an Bedeutung, wenn die offene Gesellschaft auf dem Spiel steht. Armin Petras arbeitet das erste Mal in Düsseldorf und beschließt mit »1984« gleichzeitig seine Intendanz in Stuttgart.

Das Düsseldorfer Schauspielhaus bringt Orwells Roman als Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart auf die Bühne. Autor und Regisseur Armin Petras inszeniert, Christian Friedel, den Düsseldorfern aus »Der Sandmann« bekannt, spielt den »Großen Bruder« und schreibt mit seiner Band »Woods of Birnam« die Musik.

Mit: Cathleen Baumann, Christian Friedel, Robert Kuchenbuch, Wolfgang Michalek, Rahel Ohm, Lea Ruckpaul, Thiemo Schwarz, Andrei Viorel Tacu sowie Christian Grochau, Philipp Makolies, Uwe Pasora (Woods of Birnam) u. a.

Regie: Armin Petras  
Bühne: Olaf Altmann  
Kostüm: Annette Riedel
Musik: Woods of Birnam
Musikalische Leitung: Christian Friedel  
Licht: Norman Plathe  
Dramaturgie: Felicitas Zürcher, Bernd Isele

Do, 17.05. / 19:30

Di, 10.07. / 19:30

Mi, 11.07. / 19:30

Sa, 14.07. / 19:30
So, 15.07. / 20:00
Sa, 13.10. / 19:30
So, 14.10. / 16:00
Sa, 27.10. / 19:30
So, 28.10. / 16:00
So, 16.12. / 16:00
 

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