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ALFRED-KERR-DARSTELLER-PREIS 2011 FÜR LINA BECKMANN

für ihre schauspielerische Leistung in Karin Beiers Inszenierung „Das Werk/Im Bus/Ein Sturz“ und die Rolle der Warja in „Der Kirschgarten“ in der Regie von Karin Henkel am Schauspiel Köln.

 

 

Zum 17. Mal wurde am Sonntag, den 22. Mai 2011 der mit 5.000 Euro dotierte Alfred-Kerr-Darstellerpreis für den besten jungen Schauspieler des Berliner Theatertreffens verliehen.

 

Preisträgerin Lina Beckmann wurde 1981 in Hagen geboren. Ihrer Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum und am Schauspielhaus Zürich, bevor sie mit Beginn der Intendanz von Karin Beier ans Schauspiel Köln wechselte. Schon 2010 war sie in zwei Produktionen des Schauspiel Köln beim Theatertreffen zu sehen: als Erna in Johan Simons Inszenierung „Kasimir und Karoline“ und in „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ in der Regie von Karin Beier.

 

Jurorin der von der Alfred-Kerr-Stiftung gemeinsam mit dem Tagesspiegel initiierten Auszeichnung war in diesem Jahr Eva Mattes. Die Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin seit ihrem 12. Lebensjahr auf der Bühne und vor der Kamera und war seit 1966 in mehr als 200 Theaterinszenierungen und Filmen zu sehen. Sie ermittelt seit 2005 als Kriminalhauptkommissarin Klara Blum im „Tatort“ am Bodensee, wirkte in zahlreichen Hörspielen mit und ist die einprägsame und beliebte Stimme bei einer Vielzahl von Hörbüchern. Zu ihren Regisseuren zählten Peter Zadek, Rainer Werner Fassbinder und Werner Herzog. Für ihre schauspielerische Arbeit wurde sie mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrt.

 

Aus der Laudatio von Eva Mattes: "Lina Beckmann ist mir nahegerückt durch ihr Spiel und hat mich das ganze Theatertreffen hindurch begleitet. Sie hat mich nicht mehr losgelassen, und bei all meiner Liebe zu den anderen hoffnungsvollen Begabungen ließ sie sich nicht verdrängen. In dem Stück von Elfriede Jelinek, in dem es um den Kampf gegen die Natur geht, ist sie selbst eine Naturgewalt, und dabei auch noch sexy, das kommt ja auch nicht so oft vor im Theater, egal ob Mann oder Frau. Sie flüchtet sich niemals in Manierismen, bleibt provozierend natürlich, selbst wenn sie die kompliziertesten Texte kunstfertig, in rasender Geschwindigkeit unglaublich deutlich spricht, schreit, kreischt oder einfach ganz nebenbei leise fallen lässt. She’s a natural woman, sie beherrscht die Bühne."

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