Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Ausser Kontrolle" von Ray Cooney im Schauspielhaus Stuttgart "Ausser Kontrolle" von Ray Cooney im Schauspielhaus Stuttgart "Ausser Kontrolle" von...

"Ausser Kontrolle" von Ray Cooney im Schauspielhaus Stuttgart

Premiere: Freitag, 1. Februar 2008, 19.30 Uhr

 

Richard Willey, Staatsminister in der Regierung, hat alles im Griff. Jedenfalls bildet er sich das ein, als er die Sekretärin der Opposition in eindeutiger Absicht aufs Hotelzimmer bittet, während im Unterhaus die Debatte ohne ihn stattfindet.

Champagner, Austern, luftige Kleidung und wasserdichte Alibis versprechen eine heiße Nacht - klemmte da nicht plötzlich eine Leiche im Schiebefenster. Was tun, ohne alles auffliegen zu lassen? Pigden muss her, Willeys findiger Privatsekretär, der in dieser Nacht allerdings an die Grenzen seines Lateins kommt! Immer Ärger mit der Leiche - dabei ist sie nur der erste Störenfried; der Ehemann der Geliebten, die Ehefrau des Lovers, die Haushälterin der Mutter des Sekretärs folgen auf dem Fuße - nicht zu vergessen der argwöhnische Hotelmanager und ein penetranter Kellner, der immer nur die Hand aufhält. Willey und Pigden verstricken sich immer tiefer in ein Lügenlabyrinth, das als unabgesprochenes work-in-progress seine Schöpfer allmählich um Kopf und Kragen bringt. Hinzu kommt eine Komplikation, die hier nicht verraten werden soll ...

 

Regie: Katja Wolff, Bühne: Jan Freese, Kostüme: Heike Seidler, Dramaturgie: Kekke Schmidt

 

Mit: Christian Brey (George Pigden), Anne Diemer (Jane Worthington), Elisabeth Findeis (Gladys), Bernd Gnann (Körper), Gabriele Hintermaier (Pamela), Martin Leutgeb (Richard Willey), Sebastian Nakajew (Ronnie Worthington), Rainer Philippi (Kellner), Michael Stiller (Manager)

 

Am Donnerstag, dem 31. Januar 2008 um 19.30 Uhr findet eine öffentliche Voraufführung (zum Eintrittspreis von 5,- EUR) im Schauspielhaus statt. Die Karten sind limitiert. Bestellung unter Tel. 0711.20 20 90 oder an den Vorverkaufskassen der Staatstheater Stuttgart.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑