Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Béla Bartóks Einakter HERZOG BLAUBARTS BURG im Staatstheater SaarbrückenBéla Bartóks Einakter HERZOG BLAUBARTS BURG im Staatstheater SaarbrückenBéla Bartóks Einakter...

Béla Bartóks Einakter HERZOG BLAUBARTS BURG im Staatstheater Saarbrücken

Premiere 8. März 2008 um 19.30 Uhr im Staatstheater als "szenische skulptur" in der Reihe <echtzeit>.

 

Fast archetypisch stehen sich in Bartóks Oper ein Mann und eine Frau gegenüber. Judith verlässt ihre Eltern und ihren Verlobten, um dem

geheimnisvollen Blaubart in seine Burg zu folgen.

 

Sie ist besessen von dem Gedanken, mehr über diesen rätselhaften Mann zu erfahren. Die sieben verschlossenen Türen in Blaubarts Burg sind die Stationen eines Vordringens in die geheimsten Räume der menschlichen Seele.

 

Béla Bartóks einzige Oper kennzeichnet trotz ihrer Kürze einen

Höhepunkt im Opernrepertoire des 20. Jahrhunderts. Kaum eine andere

Musik dieser Zeit vermag uns kraft ihrer Schönheit so direkt in ihren

Bann zu schlagen und in die tiefsten Geheimnisse des Menschlichen

vorzudringen.

 

Die musikalische Leitung hat Christophe Hellmann, Kapellmeister am SST.

 

Die Rauminstallation und Inszenierung übernimmt mit Penelope Wehrli

eine international gefragte Künstlerin, die an der Schnittstelle zwischen Bühnenkünsten und Bildenden Künsten arbeitet. Die Professorin für Szenografie am Karlsruher ZKM hat mit ihren Theaterarbeiten im

deutschsprachigen Raum mehrfach für Aufsehen gesorgt. Die Kostüme

gestaltet Ellen Hofmann, die als Kostümbildnerin u.a. für Johann Kresnik, Tim Staffel, Dimiter Gotscheff, Penelope Wehrli, Katka Schroth,

Sasha Waltz, Robert Schuster und Sebastian Baumgarten gearbeitet hat.

Die Videos stammen von Hannah Groninger.

 

Es singen: Dubravka Musovic (Judith), Katharina Bihler, Olafur Sigurdarson (Blaubart) u.a.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑