HomeBeiträge
Berlin: Komische Oper Festival – Eine Woche Opernrausch mit den Premieren der SpielzeitBerlin: Komische Oper Festival – Eine Woche Opernrausch mit den Premieren der...Berlin: Komische Oper...

Berlin: Komische Oper Festival – Eine Woche Opernrausch mit den Premieren der Spielzeit

11. bis 16. Juli 2017 | Festival mit Rahmenprogramm bei jeder Vorstellung. -----

Von Il barbiere di Siviglia über Der Jahrmarkt von Sorotschinzi bis Medea. -- Beim Komische Oper Festival präsentiert das Haus in der Behrenstraße zum Spielzeitabschluss wieder an sechs aufeinanderfolgenden Tagen die ganze Vielfalt der aktuellen Neuproduktionen – mit besonderem Rahmenprogramm für Auge, Ohr, Geschmack und Intellekt.

An jedem Abend erwarten die Gäste rund um die Vorstellung Musik im Foyer, Begrüßungsdrinks, interessante Einführungsvorträge vor und spannende Diskussionen mit mitwirkenden Künstlern nach jeder Vorstellung. Vorerst zum letzten Mal ist im Rahmen des Festivals die Produktion von Aribert Reimanns Medea (15.7.) mit der für ihre Darstellung der Titelheldin gefeierten Nicole Chevalier zu erleben ebenso wie die umjubelte Barrie-Kosky-Produktion Der Jahrmarkt von Sorotschinzi (16.7.) sowie die Barockoper Zoroastre (14.7.). Diese Produktionen stehen in der nächsten Spielzeit nicht auf dem Spielplan. Für diese Aufführungen sind derzeit noch Karten verfügbar, ebenso wie für die Kirill-Serebrennikov- Inszenierung von Il barbiere di Siviglia (13.7.). Die Vorstellungen von Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges (11.7.) und Die Perlen der Cleopatra (12.7.) sind ausverkauft, gegebenenfalls sind noch Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

 

Seit 2008 lädt die Komische Oper Berlin Zuschauer aus Berlin, Deutschland und dem Ausland ein, die jüngsten Inszenierungen des Hauses in dieser komprimierten, alle Sinne ansprechenden Festival-Form zu erleben oder neu zu entdecken. In den Einführungsvorträgen stimmen die Dramaturg*innen auf die Inszenierungen und ihre Hintergründe ein und stellen darüber hinaus das jeweilige Werk in einen größeren Zusammenhang. Thematischer Leitfaden im diesjährigen Festival ist das Thema »Macht und

Kontrolle« anhand der jeweiligen Stücke. In den Gesprächen im Anschluss kommen außerdem (Sänger-)Darsteller*innen, Dirigenten und ein Komponist zu Wort. Das Haus öffnet für die

Festivalvorstellungen ganz entspannt bereits 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn, die Einführungsvorträge beginnen jeweils eine Stunde vorher.

 

Komische Oper Festival

Übersicht mit Rahmenprogramm

 

Di, 11. Juli 2017 – 19.30 Uhr

Igor Strawinsky: Petruschka / Maurice Ravel: L’Enfant et les Sortilèges

(ausverkauft, ggf. Restkarten)

18.30 Uhr – Einführungsvortrag: »Meister und Mutter – von Abhängigkeiten und deren Überwindung« (Ulrich Lenz, Chefdramaturg)

Im Anschluss: »Kunst oder Kontrolle? Computer oder Crescendo?« – Gespräch mit Markus Poschner (Dirigent), Tiago Alexandre Fonseca (Petruschka) und Nadja Mchantaf (L’Enfant);

Moderation: Ulrich Lenz

Musik im Foyer (vor der Vorstellung und in der Pause): Cellomusik von Ravel

 

Mi, 12. Juli 2017 – 19.30 Uhr

Oscar Straus: Die Perlen der Cleopatra (ausverkauft, ggf. Restkarten)

18.30 Uhr – Einführungsvortrag: »Total Control – über Perlen, Flöten und Berliner Bier«

(Simon Berger, Dramaturg)

Im Anschluss: »Showtime in Berlin!« – Gespräch mit Adam Benzwi (Musikalische Leitung), Peter Bording (Silvius) und Johannes Dunz (Prinz Beladonis); Moderation: Simon Berger

Musik im Foyer (vor der Vorstellung und in der Pause): Virtuose Pharaonen-Trompetenklänge

 

Do, 13. Juli 2017 – 19.30 Uhr

Gioacchino Rossini: Il barbiere di Siviglia

18.30 Uhr – Einführungsvortrag: »Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?« (Johanna Wall,

Dramaturgin)

Im Anschluss: »Gibt es sie noch, die guten alte Dinge?« – Gespräch mit Philipp Meierhöfer

(Dottore Bartolo) und Dominik Köninger (Barbiere); Moderation: Johanna Wall

Musik im Foyer (vor der Vorstellung und in der Pause): Der Bassist von Berlin: Kapriziöses für den Kontrabass

 

Fr, 14. Juli 2017 – 19.30 Uhr

Jean-Philippe Rameau: Zoroastre

18.30 Uhr – Einführungsvortrag: »Denn sie wissen nicht, was sie tun?« (Johanna Wall, Dramaturgin)

Im Anschluss: »Spielbälle der Götter?« – Gespräch mit Nadja Mchantaf (Erinice) und Christian Curnyn (Musikalische Leitung); Moderation: Johanna Wall

Musik im Foyer (vor der Vorstellung und in der Pause): Französisch Barockes

 

Sa, 15. Juli 2017 – 19.30 Uhr

Aribert Reimann: Medea

18.30 Uhr – Einführungsvortrag: »›Fluch dem, der den Gastfreund schlug!‹ – Freiheit als

Medeas Widerstand« (Simon Berger, Dramaturg)

Im Anschluss: »Die Zeit der Nacht, der Zauber ist vorbei« - Simon Berger im Gespräch mit Komponist Aribert Reimann

Musik im Foyer (vor der Vorstellung und in der Pause): Wird noch bekannt gegeben.

 

So, 16. Juli 2017 – 19.00 Uhr

Modest P. Mussorgski: Der Jahrmarkt von Sorotschinzi

18.00 Uhr – Einführungsvortrag: »Der Teufel geht um! – Kontrolle durch Angst« (Ulrich Lenz, Chefdramaturg)

Im Anschluss: »Kollektive Angst und ihr Profiteure« – Gespräch mit Hans Gröning (Zigeuner),

Anita Rodriquez und Matthias Spenke (Chorsolisten); Moderation: Ulrich Lenz

Musik im Foyer (vor der Vorstellung, keine Pause): Russische Klaviermusik

 

Änderungen vorbehalten!

Karten

Preise: 12 - 92 €

Kartentelefon (030) 47 99 74 00 – Mo bis Sa: 9 bis 20 Uhr, So- und Feiertage: 14 bis 20 Uhr

karten@komische-oper-berlin.de

www.komische-oper-berlin.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 21 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Seelenlandschaften

Stockfinstere Nacht, das Meer mit hohen, sich türmenden Wellen, der Wind tost, Paare am Strand. Die „Sinfonia da Requiem“ op. 20 von Benjamin Britten setzt ein. Sie ist die musikalische Grundlage von…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑