"Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigeneScheißjugend" von Oliver Kluck zur gleichnamigen Autobiografie von Andreas Altmannim

PREMIERE 26.05.18, Studio

Der idyllische Wallfahrtsort Altötting in der Nachkriegszeit. Hier wächst der Autor Andreas Altmann auf. Und hier lässt er die Tyrannei seines brutalen Vaters über sich ergehen. Schonungslos blickt er zurück auf die Kindheit im erzkatholischen Provinzkaff und auf das durch Nationalsozialismus und Krieg zutiefst gestörte Familienoberhaupt, das den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt; auf die Mutter, die selbst zu schwach ist, ihre schützende Hand über ihn zu legen; auf ein Kind, das täglich ums Überleben kämpft.
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Erst als Jugendlicher schafft es Altmann, aus dem Gefängnis Familie auszubrechen. Später wird er darüber sagen: „Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet …"Andreas Altmann (*1949) gehört zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Säume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Paris; seine Autobiografie ist beim Piper Verlagerschienen.

Oliver Kluck, geboren 1980 auf der Insel Rügen, ist freier Autor.

Mit
Nancy Pönitz, Denis Wiencke,    Sebastian Muskalla

Regie Fanny Brunner  
Bühne & Kostüme Daniel Angermayr
Musik Wælder
Dramaturgie Kerstin Car
Regieassistenz Barbara Gietl

weitere Vorstellungen01.06. / 03.06. / 07.06. / 17.06. / 23.06. / 01.07. / 07.07

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