"Das Trojanische Pferd" - Textfassung von Amely Joana Haag und Matthias Hartmann im Burgtheater Wien

Premiere am 4. Mai 2012 im Kasino. ----- Endlich Frieden in Troja. Nach 10 Jahren. Kein Grieche mehr weit und breit. Kein Schiff mehr am Horizont. Nur noch ein gigantisches, hölzernes Pferd am Strand: Gottesgeschenk oder Kriegsmaschine? Doch da bewegt sich etwas, ein zurückgelassener Grieche sitzt zusammengekauert an einem Fuß des Pferdes. Er wird den Trojanern eine atemberaubende Version seiner Geschichte erzählen.
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An diesem Theaterabend kommen verschiedenste Stimmen zu Wort. Sie alle erinnern sich an Fragmente des ältesten verschriftlichten europäischen Mythos. Sinon, Hekabe, Priamos, Paris, Hera, Athene, Aphrodite, Kassandra, Helena, Menelaos, Iphigenie, Agamemnon, Klytämnestra, Hektor, Andromache, Odysseus, Zeus, Achilleus, Patroklos, Laokoon …

Stimmen von 660 vor Christus treffen auf Stimmen unserer Gegenwart. Sie erzählen, kollektiv und dennoch kontrovers davon, dass die Menschen – so scheint es – Spielbälle der Götter sind und in einer nicht enden wollenden Verkettung von Zerstörung und Selbstzerstörung verstrickt sind.

Regie: Matthias Hartmann

Bühnenbild: Jan Lauwers

Kostüme: Victoria Behr

Musik: Karsten Riedel, Joeri Cnapelinckx

Video: Moritz Grewenig, Hamid Reza Tavakoli

Licht: Peter Bandl

Dramaturgie: Amely Joana Haag

mit

Therese Affolter

Bernd Birkhahn

Franz Csencsits

Sven Dolinski

Stefanie Dvorak

Lucas Gregorowicz

Sabine Haupt

Philipp Hauß

Daniel Jesch

Fabian Krüger

Oliver Masucci

Juergen Maurer

Christiane von Poelnitz

Sylvie Rohrer

Catrin Striebeck

Adina Vetter

Sara Zangeneh

Musiker

Joeri Cnapelinckx

Karsten Riedel

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