Deutschsprachige Erstaufführung: »Invisible Hand« von Ayad Akhtar im Schauspiel Frankfurt

Frankfurter Premiere am 10. November2017, 20.00 Uhr, Kammerspiele. ----- Pakistan, eine Zelle, in naher Zukunft: Seit drei Wochen wird Nick Bright, ein Trader der weltweit operierenden Citibank, hier als Geisel festgehalten. Der charismatische Imam Saleem und seine Gefolgsleute verlangen ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar für ihre Projekte »zum Wohle des Volkes«.
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Eine exorbitante Summe, die weder Nicks Arbeitgeber noch die US-Regierung bereit sind zu zahlen. In seiner Verzweiflung macht Nick dem Imam einen wahnwitzigen Vorschlag: Er will sich das Lösegeld selbst erwirtschaften. Dabei hilft ihm Bashir, die rechte Hand des Imams. Schnell lernt dieser, wie sich die Kurse beeinflussen lassen: Unruhen und schlechte Nachrichten sind ein gutes Geschäft, wenn man sie zu nutzen weiß. Doch je mehr Geld sich auf den Konten der Terroristen anhäuft, desto größer wird die Versuchung.

Der amerikanische Erfolgsautor Ayad Akhtar übersetzt die drängenden Fragen unserer Zeit in einen spannenden Thriller, in dem kulturelle und politische Identitäten hinterfragt werden. Anselm Webers Inszenierung am Bochumer Schauspielhaus war die Deutschsprachige Erstaufführung.

Regie Anselm Weber

Bühne Raimund Bauer

Kostüme Irina Bartels

Musik Thomas Osterhoff

Dramaturgie Alexander Leiffheidt

mit Heiko Raulin, Matthias Redlhammer, Omar El Saeidi, Samuel Simon

weitere Vorstellungen: 18./19. November, 16./17. Dezember

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