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Deutschsprachige Erstaufführung: "Ichglaubeaneineneinzigengott.", Monolog von Stefano Massini, Staatsschauspiel Dresden Deutschsprachige Erstaufführung: "Ichglaubeaneineneinzigengott.", Monolog... Deutschsprachige...

Deutschsprachige Erstaufführung: "Ichglaubeaneineneinzigengott.", Monolog von Stefano Massini, Staatsschauspiel Dresden

Premiere am 14. November 2015 im Kleinen Haus 3. -----

Drei Frauenportraits, drei Kulturen, drei Religionen, drei Lebenswege – ein gleiches Schicksal. Ihre Geschichten laufen parallel, scheinbar unvereinbar und trotzdem miteinander verbunden im großen Labyrinth des Heiligen Landes, wo TNT mit der Leichtigkeit von Feuerwerkskörpern explodiert, und Ängste intravenös ins Blut kriechen.

Es treten auf: Eden Golan, Dozentin für hebräische Geschichte, Mina Wilkinson, eine amerikanische Soldatin, und schließlich Shirin Akhras, eine 20-jährige palästinische Studentin. Die Perspektiven der drei Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein; es ist eben nicht erlaubt, auf der gleichen Seite zu kämpfen, im Spiel der Gegensätze.

 

Stefano Massini gehört zu den wichtigsten neuen Autoren des italienischen Theaters. Zu seinen erfolgreichsten Texten gehört „Eine nicht umerziehbare Frau“, ein Stück über Anna Politkovskaja, und „LEHMAN BROTHERS. Aufstieg und Fall einer Dynastie“, das in der Spielzeit 2014 / 2015 am Staatsschauspiel Dresden unter der Regie von Stefan Bachmann zur Deutschen Erstaufführung kam. Massini hat den Theatertext „Ichglaubeaneineneinzigengott.“ 2010 noch vor den blutigen Ereignissen geschrieben, die den jüngsten Konflikt palästinensisch-israelischer Auseinandersetzungen wieder angefacht haben. Der Text ist ein Mosaik von Gefühlen, Gedanken und Stimmungen, vorgestellt in einem Puzzle der Einsamkeit, in dem nichts so sehr überrascht, wie die Konfrontation mit den eigenen Idealen und Überzeugungen.

 

Regie führt Nora Otte, die seit 2012 als Regieassistentin am Hause beschäftigt ist und u. a. mit Tilmann Köhler, Jan Gehler, Wolfgang Engel und Sebastian Baumgarten zusammenarbeitete. In der letzten Spielzeit richtete sie u. a die szenische Lesung „Medea. Stimmen“ von Christa Wolf ein.

 

Mit: Cathleen Baumann

 

Regie: Nora Otte

Bühne: Ansgar Prüwer

Kostüm: Lisa Edelmann

Dramaturgie: Julia Weinreich

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