„Die Fledermaus“ von Johann Strauß - Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg

Premiere am Samstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg

Der honorable Herr von Eisenstein muss für acht Tage wegen ungentlemenhaften Betragens ins Gefängnis und lässt es vorab noch einmal so richtig krachen, seine Frau Rosalinde heuchelt Untröstlichkeit und hat dabei schon einen Seitensprung im Visier und der vermeintliche Hausfreund des Paares will sich für eine vergangene Schmähung rächen, weshalb er geschickt eine Intrige einfädelt, die auf dem Fest des Prinzen Orlofsky orgiastisch kulminiert und hinter den Mauern des städtischen Gefängnisses gesittet endet.
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Kimberley Boettger-Soller (Prinz Orlofsky) | © Max Brunnert

Johann Strauß’ (1825–1899) „Die Fledermaus“ gilt als das Glanzstück der Operette. Die Grunde dieser Beliebtheit sind vielfältig: der Reichtum an musikalischen Einfällen, der unnachahmliche Wiener Schmäh, eine lustvolle Lebenswelt, in der der Champagner regiert, und eine Intrige, die sich schmerzlos einpasst in nicht ganz saubere, aber letztlich geordnete bürgerliche Verhältnisse.

Axel Köhler, der auf viele erfolgreiche Jahre als Sänger (Altus) zurückblicken kann, ist seit 2000 auch ein gefragter Theaterregisseur. Dass er und sein Ausstatter Frank Philipp Schlößmann dabei auch ein Händchen für die Operette haben, bewiesen sie erst 2017 bei den Seefestspielen Mörbisch mit ihrer Inszenierung von Zellers „Der Vogelhändler“, die mit dem „Operettenfrosch“ von BR-Klassik ausgezeichnet wurde.

Komische Operette in drei Akten Text von Richard Genée nach der Komödie „Le Réveillon“ von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 12 Jahren

    Musikalische Leitung
       Benjamin Reiners
    Inszenierung
       Axel Köhler
    Bühne und Kostüme
       Frank Philipp Schlößmann
    Beleuchtung
       Volker Weinhart
    Chorleitung
       Patrick Francis Chestnut
    Choreographie
       Mirko Mahr
    Dramaturgie
       Hella Bartnig

    Gabriel von Eisenstein
       Norbert Ernst
    Rosalinde
       Anke Krabbe
    Gefängnisdirektor Frank
       Thorsten Grümbel
    Prinz Orlofsky
       Kimberley Boettger-Soller
    Alfred
       Ovidiu Purcel
    Dr. Falke
       Kay Stiefermann
    Dr. Blind
       Florian Simson
    Adele
       Heidi Elisabeth Meier
    Ida
       Birte Hopstein
    Frosch
       Wolfgang Reinbacher
   
Tänzerin
    Amanda Cruz-Portuondo, Birgit Mühlram, Tamara Gigauri, Sofia Klein-Herrero, Anna Pawlowa-Lichtenwald, Chin-A Hwang, Ran Takahashi, Chiara Jovy

Orchester
    Duisburger Philharmoniker
    Chor
    Chor der Deutschen Oper am Rhein

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