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»Die gelbe Tapete« nach Charlotte Perkins Gilman, Schaubühne am Lehniner Platz Berlin

Premiere am 15. Februar 2013 um 20 Uhr. -----

Eine Frau, die vor kurzem ein Kind geboren hat, verlässt mit Baby, Mann und Kindermädchen Berlin und reist in ein abgelegenes Haus auf dem Land. Seit der Geburt des Kindes leidet sie unter einer Depression; Abgeschiedenheit, frische Luft und die Ruhe eines hellen Dachzimmers sollen die Frau kurieren.

Doch das Zimmer ist merkwürdig. Die Fenster sind vergittert und die Wände mit einer hässlichen gelben Tapete bedeckt. Die Frau glaubt, Bilder in der Tapete zu erkennen, wird zunehmend besessener und ihr Gesundheitszustand immer schlechter. Schließlich ist sie überzeugt davon, dass hinter dem Muster der Tapete eine weibliche Gestalt gefangen ist: eine Frau, die sie befreien muss.

 

»Die gelbe Tapete«, 1892 von der Amerikanerin Charlotte Perkins Gilman veröffentlicht, schildert das Los einer Frau, die den Erwartungen der bürgerlichen Gesellschaft an ihre Rolle als Ehefrau und Mutter nicht gerecht wird. Was als Suche nach Ruhe und Erholung beginnt, entwickelt sich zu einem rastlosen, wahnhaften Albtraum. In den 70er Jahren von der Frauenbewegung wiederentdeckt, gilt der Text mittlerweile als Klassiker der feministischen Literatur. In einem live auf der Bühne produzierten Film versetzt die britische Regisseurin Katie Mitchell die Geschichte ins Heute und inszeniert sie als Studie einer postnatalen Depression.

 

Regie Katie Mitchell

Bühne Giles Cadle

Kostüme Helen Lovett Johnson

Bildregie Grant Gee

Video Jonathon Lyle

Sounddesign Gareth Fry , Melanie Wilson

Licht Jack Knowles

Gestaltung Geräusche Ruth Sullivan

Dramaturgie Maja Zade

 

Mit

Iris Becher

Judith Engel

Cathlen Gawlich

Ursina Lardi

Tilman Strauß

Luise Wolfram

 

Kamera

Andreas Hartmann

Stefan Kessissoglou

 

weitere Vorstellungen am 16., 18. und 19. Februar um 20 Uhr.

 

 

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