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"Die Tragödie des Macbeth" von William Shakespeare im Münchner Volkstheater

Premiere am Freitag, den 28. Mai 2021 um 20 Uhr. Das ist die letzte Premiere in der Briennerstrasse.

Drei Hexen kreuzen Macbeths Weg, als dieser siegestrunken mit seinem Gefährten Banquo aus der Schlacht gegen die Rebellen zurückkehrt. In einer spukhaften Vision prophezeien sie ihm, dem Than von Glamis, einen weiteren Adelstitel und den Thron von Schottland. Doch seinen gierigen Fragen entziehen sie sich und sind kaum fort, bricht eine mörderische Bilderflut sich Bahn in Macbeths Kopf. Berauscht und abgestoßen lässt er sich von ihr treiben, allein dem Wünschen nachzuhelfen, scheut er sich.

 

Copyright: Gabriela Neeb

Als der alte König Duncan wenig später seinen Sohn Malcolm zum Thronfolger ernennt, überredet Lady Macbeth ihren widerstrebenden Mann, sein Schicksal selber in die Hand nehmen. So meuchelt er den König hin, nicht ahnend, dass dieses nur den Auftakt gibt zu einer Symphonie des Grauens. Weil Malcolm flieht, fällt die Krone an Macbeth, der, irregeleitet von den doppeldeutigen Sprüchen der Hexen, sich nun umzingelt sieht von Feinden.

Immer wilder um sich schlagend reiht er Mord an Mord, bringt sich um Schlaf, Vernunft und Menschlichkeit. Unter der Führung von Malcolm und Macduff formiert sich derweil Widerstand. Von Toten wie Lebendigen verfolgt, sucht Macbeth seiner Zukunft Herr zu werden, glaubt, was er glauben will, bis er vor dem Nichts zusammenbricht. Die innere Hölle hat er da längst durchwandert.

Regie                                                   Philipp Arnold
Bühne                                                 Viktor Reim
Kostüme                                            Julia Dietrich
Musik                                                  Adel Akram Alameddine
Dramaturgie                      Rose Reiter

Mit: Jakob Immervoll, Jan Meeno Jürgens, Jonathan Müller, Henriette Nagel, Max Poerting und Anne Stein

 

 

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