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"Ein Blick von der Brücke" von Arthur Miller im Theater Kiel

Premiere Sa | 10. April | 20 Uhr | Schauspielhaus

 

Eddie Carbone, ein aus Sizilien in die USA ausgewanderter Hafenarbeiter, hat seine Nichte Catherine gemeinsam mit seiner Frau groß gezogen. Inzwischen ist aus dem Mädchen eine junge Frau geworden.

 

Als zwei Vettern aus Italien bei Eddie illegal Unterschlupf finden, erzeugt die räumliche Enge und der Druck des Versteckspiels immer größere Spannungen. Als sich der Jüngere von beiden auch noch in Ca-therine verliebt, eskaliert die Situation. Eddie will die beiden um jeden Preis auseinanderbringen. Doch das junge Paar lässt sich nicht trennen. So greift Eddie zum äußersten Mittel: Er zeigt die beiden illega-len Einwanderer bei der Behörde an und es kommt zu einem dramatischen Showdown.

 

Arthur Millers EIN BLICK VON DER BRÜCKE zählt zu den seltener gespielten Stücken des berühmten amerikanischen Autors. Die mit feinem Strich gezeichneten und psychologisch genau geführten Charaktere verstricken sich im Laufe der Handlung immer mehr in eine Tragödie, die fast antike Ausmaße annimmt und gleichzeitig von hoher Aktualität ist.

 

Regie: Ulrich Hüni | Ausstattung: Markus Meyer

Mit: Ellen Dorn, Marko Gebbert, Maria Goldmann, Roman Hemetsberger, Rainer Jordan, Christian Kämpfer, Zacharias Preen , Felix Zimmer,

 

Das Produktionsteam:

 

Ulrich Hüni (Regie):

Ulrich Hüni wurde 1967 in Köln geboren, studierte Regie in Hamburg sowie Theaterwissenschaften und Kulturmanagement in Gießen. Seit 1998 arbeitet er als freier Regisseur und inszenierte seither u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Staatstheater Braunschweig, am Theater Freiburg, am Thalia Theater Halle, am Schauspiel Leipzig, am Staatstheater Kassel und am Schauspielhaus Salz-burg. Am Schleswig-Holsteinischen Landestheater brache er zuletzt die Film-adaption „Das Fest“ von Thomas Vinterberg auf die Bühne. Darüber hinaus realisierte er den auf den Friedberger Filmtagen ausgezeichneten Film „Lie-beArbeit“ und gründete 2005 "raum4 - ein netzwerk für künstlerische alltags-bewältigung."

 

Markus Meyer (Ausstattung):

Markus Meyer absolvierte von 1991-97 ein Bühnenbild- und Kostümstudium

an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1998 ist er freischaffend tätig und arbeitet u.a. mit den Regisseuren Jakob Peters-Messer, Anthony Pilavachi und Robert Lehmeier an den Theatern Kas-sel, Oldenburg, Nürnberg, Wiesbaden, Hamburg (Deutsches Schauspielhaus), den Opern in Wuppertal und Chemnitz, dem Festspielhaus Baden-Baden, bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, der Nationalen Reisopera (Nieder-lande), dem Teatro Nacional de Sao Carlos, Lissabon und der Opéra National de Bordeaux. Gastspiele führten ihn u.a. an das Gran Teatre del Liceu, Barce-lona, das Theatre des Champs-Elysées, Paris, die Stadsschouwbourg Amster-dam, zum Spoleto Festival und zu den Wiener Festwochen.

 

Beide arbeiten zum ersten Mal am Schauspiel Kiel

 

 

 

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