"Ein Maskenball" Oper von Giuseppe Verdi, Theater Krefeld und Mönchengladbach

Premiere: 11. September 2015, 19.30 Uhr, Theater Mönchengladbach. ----- Eine packende Eifersuchtstragödie ist das dramatische Handlungsfundament von Giuseppe Verdis Oper Un ballo in maschera, die 1859 in Rom uraufgeführt wurde. Ihren historischen Ausgangspunkt bildet das 1792 verübte Attentat auf den schwedischen König Gustav III. während eines Maskenballs.
19261

Bereits 1833 diente es Eugène Scribe und Daniel François Esprit Auber als Opernstoff. Graf Richard ist heimlich in Amelia, die Ehefrau seines Vertrauten René, verliebt. Warnungen, dass eine Verschwörung

gegen ihn geplant sei, schlägt er ebenso leichtsinnig in den Wind wie die Prophezeiung der Wahrsagerin

Ulrica, er werde von der Hand seines Freundes René ermordet werden. Als dieser vom vermeintlichen

Verhältnis zwischen seiner Frau und Richard erfährt, rast er vor blinder Eifersucht und schlägt sich auf die Seite von Richards Gegnern. René ahnt nicht, dass Amelia und Richard beschlossen haben, ihrer Liebe zu entsagen.

Bei einem Maskenball will Richard sich für immer von Amelia verabschieden, als René auf die beiden trifft und ihn ermordet. Im Sterben beteuert Richard die Unschuld Amelias und dekuvriert somit den an ihm verübten Mord als sinnlose Tat eines eifersüchtig Rasenden.

In keinem anderen Werk gelingt dem italienischen Operngroßmeister ein extremeres Wechselspiel der Gefühle als in seiner Oper Ein Maskenball: Mit der direkten Aufeinanderfolge von lyrischen Passagen, burlesker Tanzmusik und hochdramatischen Szenen führt seine Musik tief ins Unterbewusste der Figuren und schildert ihre Seelenlandschaften.

Musikalische Leitung: GMD Mihkel Kütson

Inszenierung: Andreas Baesler

Bühne: Hermann Feuchter

Kostüme: Caroline Dohmen

Choreinstudierung: Maria Benyumova

Dramaturgie: Andreas Wendholz

Mit: Janet Bartolova / Izabela Matula, Eva Maria Günschmann / Satik Tumyan, Amelie Müller* / Sophie Witte; Jae Sung An / James Park*, Rafael Bruck, Hayk Dèinyan, Andrew Nolen, Kairschan Scholdybajew / Michael Siemon, Johannes Schwärsky; Chor, Statisterie; Niederrheinische Sinfoniker

* Mitglied im Opernstudio Niederrhein

Weitere Termine: 19.9., 9.10., 11.10., 30.10., 22.11. (18 Uhr), 4.12., 13.12. (16 Uhr), 17.12., 22.12., 30.12., 9.1.

Sofern nicht anders angegeben, beginne alle Vorstellungen um 19.30 Uhr.

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