»Eine Nacht in Venedig« von Johann Strauß - Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Premiere Sa 29.09.2018, 19:30 Uhr – Theater Görlitz

»Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.« Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval – und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
25040

(c) Michael Szyszka

Am Samstag, 29. September 2018, um 19:30 Uhr feiert die komische Operette »Eine Nacht in Venedig« Premiere am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz. Unter der Regie von Steffen Piontek und der musikalischen Leitung von Ulrich Kern wird in drei Akten ein Verkleidungs- und Verwechslungsspiel mit bekannten Melodien des Walzerkönigs Johann Strauß auf die Bühne gebracht.

Die neue Görlitzer Musiktheater-Spielzeit beginnt mit einem der schönsten und stimmungsvollsten Werke der »Goldenen Wiener Operette«. Hier hat der Wiener Walzer- und Operetten-König Johann Strauß noch melodiöser und kantabler komponiert als in seiner »Fledermaus«, etwa beim Gondellied und beim Lagunenwalzer. Diese Musik atmet nicht nur venezianisches Lokalkolorit, sondern auch echte Italianitá. Mit den Paaren aus dem niedrigen Stand gibt es auch mehr Sympathieträger als in der »Fledermaus«. Auch optisch wird die Neuinszenierung von Regisseur Steffen Piontek und seinem Ausstatter Mike Hahne durch venezianisches Lokalkolorit geprägt sein.

Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval – und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Nach vielen witzigen Verwirrungen feiern am Ende zwei Liebende Paare ein doppeltes Happy-End. Die übertölpelte, blamierte Buffo-Figur im Stück ist der Senator Bartolomeo Delaqua – in dieser Rolle gibt sich Stefan Bley die Ehre, die Premiere fällt nämlich auf den Monat genau mit seinem 40-jährigen Bühnen- und Görlitz-Jubiläum zusammen.

Musikalische Leitung:                        Ulrich Kern
Inszenierung:                                         Steffen Piontek
Ausstattung:                                          Mike Hahne
Choreographie:                                     Winfried Schneider
Dramaturgie:                                          Ivo Zöllner
Choreinstudierung:                             Albert Seidl
Musikalische Einstudierung:           Olga Dribas /Francesco Fraboni

Herzog von Urbino:                              Thembi Nkosi
Caramello:                                              Dirk Konnerth
Annina:                                                    Jenifer Lary
Pappacoda:                                            Marc-Eric Schmidt
Ciboletta:                                                Anna Gössi
Senator Bartolomeo Delaqua:         Stefan Bley
Barbara, seine Frau:                            Emma Rothmann
Senator Barbaruccio:                          Hans-Peter Struppe
Agricola:                                                  Barbara Siegel
Senator Testaccio:                               Carsten Arbel
Enrico:                                                      Robert Rosenkranz
Centurio (Page):                                    Holden Madagame

Neue Lausitzer Philharmonie

Opernchor
Choraushilfen

Fr  12.10.  19:30 Uhr
So  14.10.  19:00 Uhr
Sa  20.10.  19:30 Uhr
Sa  27.10.  19:30 Uhr
So  28.10. 15:00 Uhr
Fr  09.11.  19:30 Uhr
Mo  31.12.  15:00 Uhr
Mo  31.12.  19:30 Uhr
Sa  19.01.19  19:30 Uhr
Sa 16.02.19  19:30 Uhr
So 28.04.19  19:00 Uhr
Sa 18.05.19  19:30 – Premiere in ZI

Weitere Artikel