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"Endspiel" von Samuel Beckett im Theater Dortmund

Premiere: 11. November, 18.30 Uhr im Studio. -----

„Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende.“ So beginnt Samuel Becketts weltberühmtes Schauspiel über Hamm und seinen Diener Clov. Ein clowneskes Gespann am Ende der Zeit: Der eine ist blind und kann nicht laufen, der andere kann zwar sehen, aber nicht sitzen.

Beide sind aufeinander angewiesen, in einer Hassliebe verbunden, haben aber nichts Besseres zu tun, als sich wieder und wieder zu streiten und gegenseitig aufs Korn zu nehmen. Eingespielte Gewohnheiten, mit denen sie versuchen die eigene Hilflosigkeit zu überspielen: geistreich, bissig, intelligent, komisch, absurd.

 

Inspiriert von der Eröffnungsinszenierung der Spielzeit "Einige Nachrichten an das All", in denen man Hamm und Clovs geistigen Enkeln Lum und Purl begegnet, erscheinen die beiden in der Dortmunder Inszenierung von Becketts Endspiel wieder: Als Lum und Purl purzeln die Schauspieler Frank Genser und Uwe Schmieder direkt aus Einige Nachrichten an das All in Becketts Endspiel hinein.

 

Ihr Haus steht am Rand einer Küste. Purl sieht die Welt durch die Augen von Lum und Lum mit dem Fernrohr durch die Fenster die Außenwelt, auf der einen Seite die menschenleere Landschaft, auf der anderen Seite das unendlich graue Meer. Dort setzen sie ihre gemeinsame Suche nach einem Platz außerhalb der großen Leere und Nichtigkeit der Welt…

 

Regie: Kay Voges |

Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch |

Kostüme: Mona Ulrich |

Dramaturgie: Dirk Baumann, Thorsten Bihegue.

 

Es spielen: Frank Genser, Uwe Schmieder.

 

weitere Termine: 18., 30. November.

 

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