GEMEINSAM EINTRETEN FÜR KULTUR!! Die Österreichische Intendant*innengruppe warnt dringend davor, den guten Ruf des Linzer Landestheaters durch kulturpolitische Strategiespiele zu gefährden.

November 2018

„Die Stadt Linz und das Land Oberösterreich haben mit ihrer Entscheidung für die „Europäische Kulturhauptstadt Linz“ und den Neubau des Musiktheaters viel investiert, um die überregionale Ausstrahlung des Theaters zu fördern und Linz als Stadt der Kultur zu kommunizieren. Wenn nun der Theatervertrag zwischen Stadt und Land gekündigt werden sollte, würde dies die Reputation als Stadt und Land der Kultur aufs Spiel setzen“, so die Sprecherin der Intendant*innengruppe Marie Rötzer.
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„Eine über Jahrzehnte bestehende Partnerschaft in Frage zu stellen und dabei in Kauf zu nehmen, dass mehrere hundert Arbeitsplätze gefährdet werden, ist unfair und zynisch.

Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen in Stadt und Land, keine Abgrenzungskonflikte und Planspiele zu Lasten des Landestheaters Linz zu veranstalten und sich zu der wichtigen Funktion des Theaters als kultureller Leuchtturm, der weit über die Stadt Linz und das Land Oberösterreich hinaus strahlt, und der dazu erforderlichen Finanzierung zu bekennen.“

Marie Rötzer, Sprecherin, und die Mitglieder der Österreichischen Intendant*innengruppe

Stephanie Gräve, Vorarlberger Landestheater, Iris Laufenberg, Schauspielhaus Graz, Marie Rötzer, Landestheater Niederösterreich, Nora Schmid, Oper Graz, Johannes Reitmeier, Tiroler Landestheater, Herrmann Schneider, Landestheater Linz, Florian Scholz, Stadttheater Klagenfurt, Carl Philip von Maldeghem, Salzburger Landestheater

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