Götter. The Lost Ring / Ten Believers / Urban Prayers - Ein Abend über Glaubensfragen in drei Teilen im Deutschen Theater Berlin

Premiere am 3. September 2015, 19.00, im neuen Probenbühnenzentrum. -----gespiegelt von 5 Regisseur_innen und 10 Schauspieler_innen aus 6 Ländern in deutscher, englischer und anderen Sprachen. -- Die Ringparabel steht im Zentrum von Lessings Nathan der Weise und stellt die Frage, welche der drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum, Islam – die echte, rechte, richtige sei. Lessings salomonische Antwort darauf ist aktueller denn je und reizt zu Fragen wie: Woran glauben wir?
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Glauben wir an die Freiheit der anderen? Haben wir das Ende der Toleranz erreicht? Wie offen ist unsere offene Gesellschaft? Fünf Teams, bestehend aus je einem Regisseur und zwei Schauspielern aus verschiedenen Ländern, kreieren auf der Basis der Ringparabel fünf Minidramen, fünf theatralische Kommentare aus unterschiedlichen Perspektiven.

Deutsches Theater/Mitos 21 in Kooperation mit Katona Theater Budapest, Royal Theatre Copenhagen, Schauspiel Frankfurt, London National Theatre, Dramaten Stockholm

Regie András Dömötör, Alexander Eisenach, Yannis Kalavrianos, Elayce Ismail, NIELSEN

Bühne Veronika Witlandt Projektleitung Christa Müller

Es spielen Özlem Cosen, Julia Dufvenius, Yorgos Glastras, Moritz Grove, Janna Horstmann, Lehel Kovács, Christian Kuchenbuch, Katharina Schenk, Asad Schwarz-Msesilamba, George Siena

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Ten Believers

Im zweiten Teil der Götter-Trilogie hat das Publikum Gelegenheit, in kleinen Gesprächsrunden zehn Vertretern unterschiedlicher Glaubensrichtungen zu treffen, die erzählen, woran sie wie und warum glauben. Zum Abschluss sind alle Zuschauer und alle Beteiligten an eine lange Tafel geladen zu Gesprächen bei Suppe und Brot, Wein und Wasser.

Mit Vertreterinnen und Vertretern folgender Glaubensrichtungen: Apostolische Kirche, Bahaitum, Buddhismus, Hinduismus, Islam, Judentum, Katholizismus, Pagane Wege, Protestantismus, Schamanismus, Sufismus

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Urban Prayers

Ein Bürgerchor mit 36 Berlinerinnen und Berliner unterschiedlichen Alters, kultureller und religiöser Herkunft bringt zudem Ausschnitte aus Björn Bickers Urban Prayers zu Gehör. Das Chorstück ist aus einer Recherche entstanden und fragt nach dem Religiösen im sozialen und politischen Kontext einer Großstadt heute. Es spricht der Chor der gläubigen Bürger: „Was glaubt Ihr denn. / Wer wir sind. / Was wir glauben. / Was glaubt Ihr denn, wo es einen besseren Platz geben könnte. / Wo es einen besseren Platz geben könnte als hier. / Wo wir uns treffen sollten.“

Chorleitung Bernd Freytag

Künstlerische Mitarbeit Karin Enzler

Bürgerchor Amiana Biatcheva, Finn Bielenberg, Ute Blom, Daniela Butsch, Eva Deitert, Till Drews, Elena Sanchez Fernandez, Serge Fouha, Sahra Gohm, Iris Harnisch, Branko Janack, Arno Kleinofen, Sören Krajci, Freya Kreuzkam, Berit Künnecke, Carolin Löcher, Jochanna Mahnke, Birgit Markuse, Jennifer Mollenauer, Johannes Müller, Jürgen Müller, Joanna Merete Scharrel, Günther Schmidt, Jürgen Schulz, Sarah Schulze-Tenberge, Hans Seibert, Rolf Sudhoff, Mia-Luna Titze, Raica Wackes, Bärbel Warnecke, Jigan Warnecke, Sasehnem Warnecke, Catherin Wehner, Waltraut Wollin, Alma Zausch, Malika Ziouech

ProjektleitungTen Believers & Urban Prayers Birgit Lengers

4. September 2015

19.00

5. September 2015

19.00

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