Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE 2009HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE 2009HEIDELBERGER...

HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE 2009

Vom 26. Juni bis 9. August bespielt das Theater und Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg eine weltberühmte Kulisse: das Heidelberger Schloss. Zum vierten Mal wird das junge Team um Intendant Peter Spuhler und Generalmusikdirektor Cornelius Meister beweisen, wie man einer großen Spieltradition zeitgemäße Impulse verleiht.

 

Die Schlossfestspiele gehören nicht nur zu den 15 Top-Festivals der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie sind auch Heidelbergs traditionsreichstes Festival, das alljährlich tausende Besucher aus dem In- und Ausland lockt.

 

Auf dem Programm stehen Schauspiel, Oper, Operette, Tanz, Kinder- und Jugendtheater, Konzerte und Liederabende. Dank der großzügigen

Unterstützung der Reutax AG konnten für alle Schlosskonzerte Starsolisten engagiert werden. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten

können die Schlossfestspiele zur Eröffnung wieder in den Schlosshof ziehen.

 

Freuen Sie sich auf Donizettis Liebestrank, eine der beliebtesten komischen

Opern. Das Theater konnte den ausgezeichneten Regisseur Joan Antoni Rechi aus Andorra für die Inszenierung gewinnen. Zauberhaftes Freilicht-Ambiente bietet auch der Dicke Turm. Hier zeigt das Schauspiel die Neuinszenierung von Heinrich von Kleists Amphitryon. Weil Heidelberg eine Stadt für Familien ist, wird selbstverständlich an unsere jüngsten Zuschauer gedacht: Wilhelm Buschs Kinderbuchklassiker Max und Moritz wird zum Open-Air-Erlebnis für die ganze Familie.

 

Gaetano Donizettis Liebestrank eröffnen die HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE

 

„Una furtiva lagrima“ – so der Beginn der herzzerreißenden Liebesarie aus Gaetano Donizettis komischer Oper „Der Liebestrank“, die am 26.06. ihre Premiere bei den HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELEN feiert. Nemorino singt von einer verstohlenen Träne im Auge der geliebten Adina, auf die er seine gesamte Hoffnung setzt. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Liebestränke getrunken hat, will sich Adina noch immer nicht so recht auf ihn einlassen. Schuld daran ist der Quacksalber Dulcamara: Er ist es, der Nemorino die beiden Tränke verkauft hat, die nichts anderes sind als zwei Flaschen Rotwein. Und doch ist es gerade die Aussicht auf die Liebe Adinas und nicht zuletzt die Wirkung des Alkohols, die Nemorino eine neue Sicherheit verleihen. Das lässt auch Adina nicht kalt und so entscheidet sie sich am Ende für den liebenswürdigen Nemorino und gegen den Soldaten Belcore, der auch beharrlich um sie geworben hatte.

 

Für die diesjährige Eröffnung der HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE zeigt das Heidelberger Theater wir Ihnen mit Donizettis bekanntester komischer Oper eine Mischung aus komischen Effekten und melancholischen Momenten, die so reich an schönen Melodien ist, dass andere daraus leicht zwei oder drei erfolgreiche Opern komponiert hätten. Doch Gaetano Donizetti, der neben Rossini, Bellini und Verdi der bekannteste Vertreter des Italienischen Belcanto ist, flossen die herrlichen Kantilenen augenscheinlich nur so aus der Feder. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Cornelius Meister, entfalten sich Witz und Charme der italienischen Musik im wundervollen Ambiente des Schlosshofes.

 

Inszenieren wird der andorranische stammende Regisseur Joan Anton Rechi, dessen Oberhausener Woyzeck bereits beim diesjährigen HEIDELBERGER STÜCKEMARKT gefeiert wurde. Er hat eine zugleich witzige und ergreifende Show über die verschiedensten Seiten der Liebe geschaffen, die er mit heutigen Mitteln zu erzählen weiß. Das Bühnenbild ist von Alfons Flores, der weltweit für seine extravaganten Arbeiten bekannt ist.

 

Premiere: 26.06., 20.30 Uhr, Schlosshof

 

Weitere Vorstellungen:

28.06., 01., 04., 10., 15., 17. & 29.07., jeweils 20.30 Uhr

 

 

www.theater.heidelberg.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 16 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑