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Joe Orton: "Beute" - Theater Oberhausen

Premiere am Donnerstag, 28.5.09, 19.30 Uhr, Malersaal

 

Ein Mensch ist gestorben – Mrs. McLeavy. Aber anstatt die angemessene Trauer an den Tag zu legen, flirtet der Witwer hemmungslos mit der Krankenschwester, der Sohn ist in kriminelle Angelegenheiten verstrickt, ein nicht sonderlich begabter Polizist treibt sich im Haus herum ...

Alle sind aufgeregt. Die Krankenschwester Fay sagt es: „Die Leute sind so unausgeglichen heute. Schon der Mann neben dir kann ein Irrer sein.“ Viel Spaß!

 

Eigentlich war seine Name John Kingsley. 1933 wurde er geboren. Er studierte Schauspiel an der Royal Academy in London. Aber berühmt (und berüchtigt!) wurde Joe Orten, wie er sich später nannte, durch seine bitterbösen und wilden Komödien, die selbst einen Oscar Wilde zum Erstaunen gebracht hätten.

 

Herbert Fritsch, dem gerade der renommierte Mühlheimer Theaterpreis verliehen wurde, wird sich mit Joe Ortons Beute (1965), jetzt neu übersetzt von René Pollesch, auf die Spur einer irrsinnigen Geschichte begeben.

 

Regie und Bühne: Herbert Fritsch

Kostüme: Wibke Winterwerber

Dramaturgie: Tilman Raabke

 

Mit: Susanne Burkhard (Fay), Brigitte Cuvelier (Leiche) / Torsten Bauer

(McLeavy), Marek Jera (Truscott), Caspar Kaeser (Dennis), Jürgen Sarkiss (Meadows), Klaus Zwick (Hal)

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