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"Katja Kabanowa" von Leoš Janáček, Städtische Bühnen Münster

Premiere: Sonntag, 14. November 2010, 18.00 h

 

In einem russischen Dorf droht die unglücklich verheiratete Katja Kabanowa zu ersticken. Gebunden an einen schwachen Ehemann und schikaniert von einer tyrannischen Schwiegermutter, wird ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben übermächtig.

Als sich ihr Mann auf Geschäftsreise begibt, erlebt Katja eine leidenschaftliche Liebe mit Boris Grigorjewitsch, der denselben Traum von Freiheit träumt wie sie. Mit der Rückkehr ihres Mannes wird das kurze Glück vernichtet. Katja selbst hält dem inneren Druck nicht stand und gesteht, halb im Wahnsinn, vor der Dorfgemeinschaft ihren Ehebruch. Nach einem letzten Treffen mit Boris, der das Dorf verlassen muss, stürzt sich Katja in den Tod.

 

„Katja Kabanowa“, Leoš Janáčeks sechste Oper, entstand in den Jahren von 1919 bis 1921. Das nach Alexander Ostrowskijs Stück „Gewitter“ gestaltete Werk über den unbedingten Freiheitswillen und die Übermacht des Liebesverlangens wurde zu Janáčeks persönlichstem und eindringlichstem Frauenporträt.

 

Für diese Koproduktion mit der Oper in Göteborg sowie dem Staatstheater Darmstadt kommt erstmals der renommierte Regisseur John Dew an die Städtischen Bühnen.

 

Libretto vom Komponisten nach Alexander Ostrowskijs Stück „Gewitter“

Deutsche Übertragung von Reinhold Schubert

 

Musikalische Leitung: Fabrizio Ventura

Regie: John Dew

Bühne: Heinz Balthes

Kostüme: José Manuel Vázquez

Dramaturgie: Jens Ponath

 

Mitwirkende: Judith Gennrich (Warwara), Hyuna Ko (Katja Kabanowa), Suzanne McLeod / Nadine Secunde (Kabanicha); Robert Chafin (Boris Grigorjewitsch), Andrea Shin (Tichon), Fritz Steinbacher (Kudrjasch), Matteo Suk (Kuligin) u. a.

 

Chor der Städtischen Bühnen Münster

Sinfonieorchester Münster

 

Weitere Vorstellung im November:

Freitag, 26. November, 19.30 Uhr

 

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