Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
LYSISTRATE. DAMENPROGRAMMLYSISTRATE. DAMENPROGRAMMLYSISTRATE. DAMENPROGRAMM

LYSISTRATE. DAMENPROGRAMM

Komödie

Auftragsstück des Volkstheaters Wien

Premiere Sonntag, 22. Mai 2005, 19.30 Uhr

Uraufführung

 

Lysistrate Cornelia Lippert

Pressesprecherin Cornelia Köndgen

Hotelmanagerin Isabel Weicken

Zimmermädchen eins Gabriele Schuchter

Zimmermädchen zwei Doris Weiner

Heizungstechniker Wolf Dähne

Siba Imke Büchel

Dolmetscherin Doina Weber

Köchin Maria Urban

Sibas Vater Alfred Rupprecht

Inszenierung Stephan Bruckmeier

Ausstattung Gudrun Kampl

Musik Gilbert Handler

Video Susanne Praglowski

Choreographie Claudia Senoner

Dramaturgie Ingrid Rencher

„Lysistrate“ von Aristophanes, 411 v. Chr. in Athen aufgeführt, feiert den Sieg von Liebe, Lust und Vernunft über den Krieg, die Kriegslust, die Kriegstreiberei, das Kriegsgeschäft. Der Titelfigur Lysistrate gelingt es, die Frauen über die Fronten hinweg zu Solidarität und gemeinsamem Handeln zu bewegen. Der Sex-Streik der Frauen bringt das – utopische – Wunder Frieden zustande, und mit der Hauptfigur betritt vielleicht zum ersten Mal eine Frau als politisches Wesen, als politische Anführerin sogar, die Bühne.

Gustav Ernst, der bereits mit „Faust“ und „Lulu“ klassischen Werken eine aktuelle Reflexionsebene eingezogen hat, unterzog im Auftrag des Volkstheaters seine Lysistrate-Version, die in Amsterdam uraufgeführt wurde, einer neuerlichen, tiefgreifenden Bearbeitung. Es entstand „Lysistrate. Damenprogramm“, eine Komödie über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten für Frauen, heute sich – überhaupt und über Grenzen und Fronten hinweg – zu solidarisieren, in die Politik einzugreifen und Frieden zu schaffen. Derb-komisch und deftig wie in der attischen Vorlage spielen sich die Frauen, die bei einer Friedenskonferenz als Hilfskräfte und Begleitpersonen dienen, die Möglichkeiten und Resultate eines Liebes-Streiks vor.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

JAGENDE HORN-PASSAGEN -- Neue CD von Helmut Lachenmann "My Melodies" bei Naxos (BR Klassik - musica viva)

Ein kompositorischer Umgang mit dem Phänomen Melodie steht im Mittelpunkt der Komposition "My Melodies" für acht Hörner und Orchester des 1935 in Stuttgart geborenen Helmut Lachenmann. Unter der…

Von: ALEXANDER WALTHER

VOLLENDETER FORMALER AUFBAU -- Bachs Matthäus-Passion mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben in der Stiftskirche STUTTGART

Für Karfreitag 1729 schrieb Johann Sebastian Bach seine "Matthäus-Passion" BWV 244 und arbeitete sie dann noch dreimal um. Der vollendet ausgewogene Aufbau dieses Meisterwerks kam in der Aufführung…

Von: ALEXANDER WALTHER

SCHONUNGSLOSE SELBSTERKENNTNIS --- John Gabriel Borkman im Schauspielhaus Stuttgart

Henrik Ibsen ist der Dramatiker der schuldhaft versäumten Selbstemanzipation. Er setzt sich schonungslos mit den Lebenslügen der Menschen auseinander. Seiner Devise "Dichten ist Gerichtstag halten…

Von: ALEXANDER WALTHER

DRAMATISCH GEBALLTER ABLAUF --- Verdi Operngala im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Vorwiegend Spätwerke Giuseppe Verdis standen bei dieser sehr gelungenen Operngala auf dem Programm. Die vorzüglich musizierende Württembergische Philharmonie Reutlingen unter der inspirierenden…

Von: ALEXANDER WALTHER

FEINSTE SCHATTIERUNGEN DES GEFÜHLS -- Stuttgarter Philharmoniker unter Gabriel Feltz mit Berg und Brahms in der Liederhalle Stuttgart

Wieder konnte man als "Minutenstück" eine interessante Komposition eines Studenten der Kompositionsklasse von Prof. Marco Stroppa an der Stuttgarter Musikhochschule hören. Der 1987 in Mailand geborene…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑