MALA VITA | Giordano trifft auf Gesualdo - Oper von Umberto Giordano mit Werken von Carlo Gesualdo - Stadttheater Gießen

Premiere: 15.09.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Elend und Verderben wüten in Neapel. An dessen Rande suchen die Ausgestoßenen ihren Platz im Leben und ein Stückchen Glück. So auch der tuberkulöse Färber Vito, welcher gelobt, sich der Prostituierten Cristina anzunehmen, um von seiner Krankheit geheilt zu werden. Wird er sein Gelübde halten? Eine schicksalhafte Vierecksbeziehung bahnt sich an, die Vitos Herrin Amalia ebenso einschließt wie deren Ehemann, einen dem Alkohol zugeneigten Bordellbesitzer.
24963

Mit drastischen Schilderungen wahrer Lebensumstände der Ausgestoßenen seiner Zeit schuf Umberto Giordano 1892, noch vor seinem Hauptwerk ANDREA CHENIER, ein Kleinod des „Verismo“: Nicht Götter und Helden sollten die Opernbühne bevölkern, sondern RepräsentantInnen des wahren Lebens. In der Entstehungszeit ein Skandal und Anlass für Zensur, lohnt heute die Wiederentdeckung eines mutigen Entwurfs. Madrigale und Responsorien von Gesualdo kommentieren und kontrastieren die Opernhandlung.

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Michael Hofstetter
Inszenierung: Wolfgang Hofmann  
Bühne: Lars Peter
Kostüme: Claudia Krull
Chor: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Christian Münch-Cordellier

mit: Florian Spiess, Deniz Yilmaz, Vero Miller, Angela Davis, Grga Peroš, Marie Seidler

Gesualdo-Chor: Naroa Intxausti, Ayano Matsui, Jan Hoffmann, Christopher Meisemann, Christian Richter, Tomi Wendt
Chor und Extrachor des Stadttheater Gießen / Philharmonisches Orchester Gießen

nächste Vorstellungen:
27.09.2018, 14.10.2018, 28.10.2018, 10.11.2018, 25.11.2018

Bild: Umberto Giordano

Weitere Artikel