Molières "Die Schule der Ehemänner" als Sommer-Open-Air, Hans Otto Theater Potsdam

Premiere 15. Juni 2012 um 21:00 Uhr im denkmalgeschützten Gasometer am Neuen Theater. ----- Zwei ganz und gar ungleiche Brüder, das sind sie: Sganarelle und Ariste. Während Ariste ein aufgeklärter Mann ist, maßvoll und vernünftig, gut Freund mit allen, sieht der mißtrauische Sganarelle in seinen Mitmenschen nur Spinner und Jammerlappen, blöde Schafe und Betrüger.
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Den Brüdern wurde von einem wohlhabenden Freund vor dessen Tod ein Schwesternpaar anvertraut. Die jungen Damen wachsen in der Obhut der Brüder auf, Leonore bei Ariste, der das Mädchen mit Nachsicht und Güte behandelt, die unglückliche Isabelle aber beim übellaunigen Sganarelle, der sie wie eine Verbrecherin einsperrt. Dereinst sollen die Mündel die Gattinnen ihrer Vormünder werden. Auf Leonore wartet ein gutes Los – auf Isabelle eine Ehehölle. Kein Wunder, daß in Isabelle die Hoffnung erwacht, als sie sich von einem fremden jungen Mann umschwärmt sieht, von Valère, der nebenan eingezogen ist, eigens, um ihr nahe zu sein. Doch wie stellt sie es an, den verliebten Valere zu treffen, wenn Sganarelle sie Tag und Nacht bewacht? Eine List muß helfen. Doch »es ist nichts so fein gesponnen …«. Am Ende muß sich erweisen, welcher Ehemann in spe das bessere Erziehungskonzept hatte: der freigeistige Ariste oder sein vorsichtiger Bruder Sganarelle.

Eine Meisterkomödie von Molière, wie geschaffen für ein Sommer-Open-Air unter dem aufgehenden Mond! Das Hans Otto Theater lädt ein zur Theaternacht im denkmalgeschützten Gasometer (Neues Theater)!

Regie führt Philippe Besson, von 1999-2008 Künstlerischer Leiter des Kinder- und Jugendtheaters am Hans Otto Theater in bewährter Zusammenarbeit mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Henrike Engel und dem Musiker Andreas Dziuk. Dieser komponiert die Musik zu Songs, die Katharina Schlender in ihre Neuübertragung des Stoffes integriert hat. Ein Stilmix aus Rock und Pop, gebrochen durch historisierende Elemente der Barockmusik, lässt Überraschendes erwarten.

neu übertragen von Katharina Schlender

Regie › Philippe Besson

Bühne u. Kostüme › Henrike Engel

Musik › Andreas Dziuk

Choreografie › Marita Erxleben

› Philipp Mauritz

› Wolfgang Vogler

› Elzemarieke de Vos

› Meike Finck

› Nele Jung

› René Schwittay

› Matthias Hörnke

Live-Musik

› Andreas Dziuk

› Christian Deichstetter

› Bela Brauckmann

Vorstellungen

15. Juni ’12 › 21 Uhr

16. Juni ’12 › 21 Uhr

17. Juni ’12 › 18 Uhr

21. Juni ’12 › 21 Uhr

22. Juni ’12 › 21 Uhr

23. Juni ’12 › 21 Uhr

24. Juni ’12 › 21 Uhr

29. Juni ’12 › 21 Uhr

30. Juni ’12 › 21 Uhr

01. Juli ’12 › 21 Uhr

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