"Mongos" von Sergej Gößner, Theater Osnabrück

Premiere am Samstag, 5. Mai 2018, 19.30 Uhr, emma-theater

Ikarus, der vorlaute Sprücheklopfer, und Francis, der stille Denker, sind grundverschieden, haben aber etwas gemeinsam: Ihre Körper machen nicht mehr mit. Ikarus ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt und Francis kämpft gegen eine Nervenkrankheit. Zusammen wagen sie sich trotzdem raus ins Leben mit allem, was dazugehört: Ausgehen, feiern und von Frauen und anderen Abenteuern träumen. Als Jasmin auftaucht, verliebt sich Ikarus in sie und muss zum ersten Mal einsehen, dass er sein Schicksal nicht so einfach ignorieren kann.

Mit viel Humor und Feingespür erzählt Mongos vom Wahnsinn des Erwachsenwerdens unter erschwerten Bedingungen und von zwei liebenswerten Außenseitern, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Sergej Gößner, geboren 1988 in Ludwigshafen, arbeitet als Regisseur und ist festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim. Sein Stück Mongos war 2016 nominiert für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Philipp Moschitz inszenierte bereits am Prinzregententheater und am Metropoltheater München. In der vergangenen Spielzeit stellte sich der 1985 in der Friedensstadt geborene Regisseur und Schauspieler dem Osnabrücker Publikum mit dem 2. Preisträgerstück des Osnabrücker Dramatikerpreises 2015,  Der dicke Sternschnuppe von Julia Penner, vor.

Passend zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung lädt das Theater Osnabrück zur Premiere von Mongos in das emma-theater.

ab 14 Jahren

Inszenierung Philipp Moschitz
Bühne, Kostüme Elisabeth Benning
Dramaturgie Milena Kowalski

Ikarus Jost op den Winkel
Francis / Psycho / Jasmin / Chefarzt / etc. Benjamin Werner

Weitere Artikel