Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik – Die PreisträgerInnenMünchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik – Die PreisträgerInnenMünchner Förderpreis für...

Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik – Die PreisträgerInnen

am 5.3.2016 wurde im Rahmen der Langen Nacht der neuen Dramatik in den Münchner Kammerspielen bereits zum vierten Mal der vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Drei Masken Verlag und den Kammerspielen ausgeschriebene Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik vergeben.

Diesjährige PreisträgerInnen des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik sind:

1. Preis: Wilke Weermann: Abraum (dotiert mit 6000 Euro)

2. Preis: Nele Stuhler: Fische (dotiert mit 2000 Euro)

3. Preis: Sophia Hembeck und Svenja Reiner: René Pollesch #Twittergott (dotiert mit 2000 Euro)

 

An dem Gewinnerstück „Abraum“ von Wilke Weermann lobte der Laudator Guido Huller die authentische und unbeschwerte Sprache, die mit „poetischen und grausamen Bildern“ dem Verfall nachspürt. „Die junge Generation, die hier zu Wort kommt“, fährt er fort, „ist verloren, denn sie hat keine Vorbilder und keine Ziele. Weermann schafft es, diesem verzweifelten Ringen eine Nuance beizugeben, die den harten Ton der jungen Leute sehr leise und nachdenklich macht.“

 

Der Publikumspreis wurde nach Abstimmung durch die Zuschauer aufgeteilt auf:

Joël László: Wiegenlied für Baran (dotiert mit 2500 Euro)

Nele Stuhler: Fische (dotiert mit 2500 Euro)

 

Die Verlesung der Laudationes durch die Jury und die Preisverleihung durch den Kulturrefetenten der Stadt München, Hans-Georg Küppers, folgten nach den szenischen Lesungen (je 30 Minuten) der 5 Stücke.

 

Die Preise wurden vergeben durch das Kulturreferat der Stadt München, den Drei Masken Verlag und die Münchner Kammerspiele. Der diesjährigen Jury gehörten an: Guido Huller (Drei Masken Verlag), Hans-Georg Küppers (Kulturreferent), Jakob Lass (Filmregisseur, u.a. Love Steaks), Caroline von Lowtzow (Bayern 2 / Zündfunk), Christopher Rüping (Theaterregisseur und Hausregisseur an den Kammerspielen ab 2016/17). Das Preisgeld wurde gestiftet von der Edith und Werner Rieder Stiftung.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑