"Nachdenken über Christa T./Störfall" von Christa Wolf, Mecklenburgisches Staatstheater Schweriin

Premiere am Samstag, den 11. November 2017 um 19.30 Uhr im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters. ----- Nach seiner Schweriner Uraufführung „Ab jetzt ist Ruhe“ nach dem Roman von Marion Brasch über eine der bekanntesten Künstlerfamilien der DDR setzt Regisseur Patrick Wengenroth sich in seiner zweiten Arbeit am Mecklenburgischen Staatstheater mit dem Werk Christa Wolfs auseinander. Er verbindet zwei ihrer Texte, „Störfall“ und „Nachdenken über Christa T.“ und versucht gemeinsam mit sechs Schauspielerinnen und Schauspielern des Ensembles sowie dem Musiker Matze Kloppe eine theatrale Annäherung an die Gedankenwelt einer der bedeutendsten deutschen Autorinnen.
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So entsteht ein vielstimmiger Theaterabend über das Erinnern und Vergessen, über Angst, unbeantwortete Fragen und die Sehnsucht nach Autonomie, über das Sterben – und die Frage, wie wir leben wollen.

1968: Die Erzählerin denkt nach über Christa T., die vor der Zeit auf einem Dorffriedhof in Mecklenburg

begrabene Freundin, über die gemeinsame Geschichte in unruhiger Zeit, das Utopische und das Tatsächliche im Politischen wie im Privaten. Kann man im Nachdenken über ein Leben dieses vor dem Vergessen bewahren?

1986: Während fernab in der Stadt der Bruder der Erzählerin am Gehirn operiert wird, kommt in einem kleinen Dorf in Mecklenburg die Nachricht aus Tschernobyl an. Aber was ist an diesem Tag noch geschehen? Und wie wird man sich an ihn erinnern?

Regisseur und Performer Patrick Wengenroth inszeniert u. a. an der Berliner Schaubühne und am Hebbel am Ufer/HAU. Zudem produzierte er zusammen mit Deutschlandradio Kultur diverse Hörspiele und stand als Kritiker für den ZDF-Kulturpalast vor der Kamera. Er ist seit 2017 künstlerischer Leiter des Augsburger Brechtfestivals.

Bühnenfassung von Patrick Wengenroth

Inszenierung: Patrick Wengenroth,

Ausstattung: Mascha Mazur

Musik: Matze Kloppe,

Dramaturgie: Nina Steinhilber

Mit: Andreas Anke, Hannah Ehrlichmann, Robert Höller, Julia Keiling, Matze Kloppe, Jennifer Sabel,

Antje Trautmann

Weitere Vorstellungen: 11.11., 13.11. und 21.11.2017 jeweils um 19.30 im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters

Kartentelefon: 0385 53 00-123; kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de

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