NATHAN ODER DAS MÄRCHEN VON DER GLEICHHEIT - Nach Gotthold Ephraim Lessing - Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

PREMIERE 16.9.2017, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----Er gilt als Reformator des deutschen Theaters: Gotthold Ephraim Lessing. Sein Meisterwerk „Nathan der Weise“ von 1779 gilt wiederum als zeitlos moderne Diskussion über die Utopie einer gleichberechtigten Koexistenz unterschiedlicher Religionen.
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Die Ringparabel, Nathans beeindruckende Toleranzrede, zählt zu den wichtigsten Texten der europäischen Aufklärung. Der berühmte Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani bezeichnete Lessings Nathan einmal als „ersten Makler der Humanität“, der die hochgehaltene und viel geforderte Toleranz vor allem als „Verkaufsstrategie“ benütze.

Was kann uns das Märchen von den drei gleichen Ringen also heute erzählen? Schauspieldirektorin Bettina Bruinier wird mit ihrem Team dieser Frage nachgehen. Und dass diese Frage im Reformationsjahr gestellt wird, mag darauf hinweisen, dass es nicht immer um das Gegeneinander von Christentum und Islam oder Judentum gehen muss. Wer die Kreise enger zieht, findet auch innerhalb der großen Weltreligionen Mord und Totschlag.

Inszenierung Bettina Bruinier

Bühnenbild Mareile Krettek

Kostüme Cornelia Kraske

Musik David Rimsky-Korsakow

Dramaturgie Horst Busch

Einstudierung "Chor der Gläubigen" (ensemble4) Luca Pauer

Sultan Saladin

Sébastien Jacobi

Sittah

Juliane Lang

Nathan

Gregor Trakis

Recha

Barbara Krzoska

Daja

Gabriela Krestan

Ein junger Tempelherr

Philipp Seidler

Der Patriarch von Jerusalem und Chorführer

Thorsten Loeb

Derwisch und Klosterbruder

Ali Berber

Freitag, 22. Sep 2017, 19:30 h

Mittwoch, 27. Sep 2017, 19:30 h

Freitag, 29. Sep 2017, 19:30 h

Freitag, 06. Okt 2017, 19:30 h

Sonntag, 08. Okt 2017, 14:30 h

Dienstag, 17. Okt 2017, 19:30 h

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