Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Neu: Das Opernstudio der Bayerischen StaatsoperNeu: Das Opernstudio der Bayerischen StaatsoperNeu: Das Opernstudio der...

Neu: Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper

Im September 2006 gründete die Bayerische Staatsoper unter der Operndirektion von Kent Nagano ein neues Opernstudio. Unter der Leitung von Laurent Pillot wird das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper junge Opernsänger fördern und auf den Beruf des Opernsängers vorbereiten.

Das Programm erstreckt sich über ein bis drei Spielzeiten und beinhaltet unter anderem

• Rollenstudium

• Sprachcoaching

• Meisterklassen bei renommierten Sängern

• Schauspiel- und Bewegungstraining

• Stimmtechnik

• Konzerte und Liederabende

• Gegebenenfalls Übernahme kleinerer Partien in Produktionen der Bayerischen Staatsoper

 

Mitgliedschaft

 

Die Mitglieder des Opernstudios werden durch einen Vertrag, der sich an der Form des Normalvertrags Bühne orientiert, verpflichtet.

Sie erhalten eine monatliche Gage, die sich an der Mindestgage des Normalvertrags Bühne ausrichtet.

Die Bayerische Staatsoper behält sich eine Option auf die Übernahme in das Ensemble der Bayerischen Staatsoper vor.

 

Leitung

Laurent Pillot

wurde 1986 Musikdirektor des Orchestre Symphonique Lyon Villeurbanne und war von 1991 bis 1996 an Oper von Lyon engagiert, wo er u.a. Aufführungen von L’elisir d’amore, Die Liebe zu den drei Orangen, A Midsummer Night’s Dream, Così fan tutte und Les contes d’Hoffmann leitete.

Seither hat er weltweit mit unterschiedlichen Orchestern zusammengearbeitet, u.a. mit dem Orchestre Philharmonique de Montpellier, dem Orchestre National de Lille und den Symphonieorchestern von Turin, Sevilla, Valencia, Berkeley und San Francisco. Von 1997 bis 1999 war er Musikdirektor des Festivals der Malins Plaisirs, wo er in jedem Jahr mit jungen professionellen Sängern Opern aufführte. 2003 leitete er die Wiederaufnahme von Les contes d’Hoffmann an der New York City Opera - im selben Jahre wurde er stellvertretender Musikdirektor der Los Angeles Opera (Intendant: Placido Domingo) und dirigierte dort Opern wie Ariadne auf Naxos, Madama Butterfly, Tosca und La bohème.

 

Mitglieder

Woo-Sung An, Bariton

Geboren 1975 in Seoul

Studium in Seoul und an der Musikhochschule Freiburg

 

Randall Bills, Tenor

Geboren 1980 in Fresno, California

Studium an der University of South Carolina

 

Bonnie Cameron, Mezzosopran

Geboren 1978 in Kansas

Studium an der University of Colorado und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin

 

Michael McBride, Tenor

Geboren 1982 in Toronto

Studium an der University of Toronto und an der Royal Academy of Music London

 

Anaïk Morel, Mezzosopran

Geboren 1982 in Lyon

Studium am Conservatoire national superieur de musique Lyon

 

Marjorie Muray, Sopran

Geboren 1980 in Paris

Private Ausbildung

 

Akiko Okazaki, Sopran

Geboren 1979 in Tokyo

Studium in Tokyo und an der Musikhochschule Stuttgart

 

Marc Pujol, Bass

Geboren 1979 in Barcelona

Studium am Conservatorio Superior de Música de Barcelona

 

www.staatsoper.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑