OBERST CHABERT, Musiktragödie von Hermann Wolfgang von Waltershausen im THEATER BONN

Premiere Sonntag, den 17. Juni 2018 | 18 Uhr | Opernhaus

La Transaction, Le Comte Chabert, La Comtesse à deux maris, Le Colonel Chabert: Unter vier verschiedenen Titeln erschien Honoré de Balzacs hochemotionaler und zutiefst erschütternder Roman um den vermeintlich von den Toten auferstandenen napoleonischen Oberst Chabert, der nach vielen Jahren der Verschollenheit wieder Zutritt zu seinem wirklichen Leben begehrt. Waltershausen, als Komponist gleichermaßen versiert wie als Schriftsteller, erkannte die dramatischen Qualitäten dieses Stoffes und schrieb auf ein eigenes Libretto einen der wichtigsten Beiträge zum musikalischen Realismus in Deutschland.
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(c) Thilo Beu

"Von Waltershausens Oper OBERST CHABERT wurde heute Abend erstmals in England am Covent Garden gespielt. Alles verlief reibungslos und wurde begeistert, wo nicht enthusiastisch vom sehr zahlreichen Publikum aufgenommen. - Die Kritiken bewillkommnen das Stück als aufrichtig und gekonnt mit Augenblicken starker Gefühle ..." Diese Meldung war am 25. April 1913 in der New York Times zu lesen, bereits einen Tag nach der so erfolgreichen Premiere von Hermann Wolfgang von Waltershausens Oper OBERST CHABERT am Royal Opera House Covent Garden. Nach der Uraufführung am 18. Januar 1912 trat die Musiktragödie einen für einen deutschen Komponisten dieser Jahre jenseits von Richard Strauss selten dagewesenen Siegeszug an. Innerhalb kürzester Zeit war die Oper in Berlin, München, Laibach, Straßburg, Stockholm, Wien, Basel, Brünn, Budapest, London, Prag und Riga zu sehen

Seine Musik erreichte sofort ihr Publikum, Waltershausen war über Nacht ein gefeierter Komponist – bis 1933, als die Nazis ihn als Direktor der Münchner Musikakademie in den Ruhestand zwangen, erlebte seine erfolgreichste Oper weltweit 100 Inszenierungen.

Musiktragödie in drei Aufzügen
Text frei nach Honoré de Balzacs Comtesse à deux maris und Musik von Hermann Wolfgang von Waltershausen
– mit deutschen Übertiteln –


Musikalische Leitung
    Jacques Lacombe
Regie
    Roland Schwab
Bühne
    David Hohmann
Video
    Janica Aufmwasser, Niclas Siebert, David Sridharan
Kostüme
    Renée Listerdal
Licht
    Max Karbe
Dramaturgie
    Andreas K. W. Meyer
Regieassistenz und Abendspielleitung
    Barbara Schröder
Studienleitung
    Julia Strelchenko
Bühnenbildassistenz
    Ansgar Baradoy
Kostümassistenz
    Dieter Hauber
Inspizienz
    Tilla Foljanty
Soufflage und Sprachcoach
    Stefanie Wüst
Bühnenbildhospitantin
    Ida Oline Kuhlmann

Graf Chabert
    Mark Morouse
Graf Ferraud
    Peter Tantsits
Rosine
    Yannick-Muriel Noah
Derville
    Giorgos Kanaris
Godeschal
    Martin Tzonev [P] [17.6.|21.6.|27.6.|13.7.]
        Stephen Bronk [5.7.]
Boucard
    David Fischer

Beethoven Orchester Bonn

Weitere Spieltermine im Juni & Juli: 21./ 27. Juni | 5./ 13. Juli, Opernhaus

Bild: Hermann Wolfgang von Waltershausen
 
   

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