Österreichische Intendant*innengruppe gegründet

Oktober 2018

Die Intendantinnen und Intendanten der Theater der Bundesländer in Österreich haben in einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Salzburg die „Österreichische Intendant*innengruppe“ gegründet. Sinn und Zweck dieser Initiative ist es, den Gedankenaustausch und die Vernetzung der künstlerischen LeiterInnen und ihrer Institutionen auszubauen und zu verstärken.
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© Anna-Maria Löffelberger

Die Intendantinnen und Intendanten bekennen sich zu den prägenden gesellschaftlichen und Aufgaben der kulturellen Leitbetriebe vor Ort.

„Musik und Theater fördern die menschliche Imagination und Phantasie und können den gesellschaftlichen Dialog wesentlich mitbestimmen. Die österreichischen Theater tragen mit ihrer Arbeit zur ästhetischen und kulturellen Bildung bei und prägen Österreichs Ruf als Kulturnation. Mit unserer Arbeit möchten wir den weltoffenen Diskurs in den Bundesländern im Geiste der Toleranz mitgestalten. Uns liegt es am Herzen, die Gemeinsamkeiten der Institutionen stärker zu betonen und vernetzt zu agieren.“

Für die Zukunft wurde verabredet, ein regelmäßig tagendes Netzwerk aufzubauen, das im Austausch mit den Wiener Kolleg*innen und dem österreichischen Theatererhalterverband agiert.

Gründungsmitglieder der Arbeitsgruppe sind Stephanie Gräve (Vorarlberger Landestheater), Iris Laufenberg (Schauspielhaus Graz), Marie Rötzer (Landestheater Niederösterreich), Nora Schmid (Oper Graz), Carl Philip von Maldeghem (Salzburger Landestheater), Johannes Reitmeier (Tiroler Landestheater), Hermann Schneider (Landestheater Linz) und Florian Scholz (Stadttheater Klagenfurt).

Die Intendantin Marie Rötzer aus St. Pölten übernimmt für zwei Jahre den Vorsitz der Intendant*innengruppe, zum Geschäftsführer wurde der Salzburger Intendant Carl Philip von Maldeghem bestellt. Sitz der Geschäftsstelle ist Salzburg.

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