"ORPHEUS oder DIE WUNDERBARE BESTÄNDIGKEIT DER LIEBE" - Oper von Georg Philipp Telemann - Theater für Niedersachsen Hildesheim

Premiere am Samstag, 2. Dezember 2017, 19:00 Uhr, Großes Haus

Der bekannte Mythos von Orpheus ist der ursächlichste Opernstoff schlechthin. In Georg Philipp Telemanns Werk wird er um die Figur der Königin Orasia erweitert. Sie ist ebenfalls in Orpheus verliebt und fädelt Eurydikes Tod durch einen Schlangenbiss geschickt ein.
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In plastischen Farben gezeichnet ist die Unterwelt mit ihrem Gott Pluto und seinen Furien. Dieser gestattet, von Orpheus’ Gesang erweicht, Eurydikes Heimkehr in die Welt der Lebenden unter der Bedingung, dass Orpheus sich auf dem Rückweg nicht nach ihr umwende. Als ihm dies misslingt, stirbt sie erneut und Orpheus bleibt allein mit seinem Schmerz.

Die berührende Musik Telemanns, dessen Tod sich 2017 zum 250. Mal jährt, überrascht durch eine formale Lockerheit, bei der Rezitative, Arien, Tanz- und Chorstücke nahtlos ineinander über gehen. Mit der belgischen Regisseurin und Choreografin Sigrid T’Hooft nimmt sich eine Barock-Spezialistin Telemanns Orpheus- Deutung an. Eine weitere Innovation des 1726 in Hamburg uraufgeführten Stücks: Einige typisch italienische Bravour-Arien und im französischen Stil komponierte Nummern sind auch in der jeweiligen Sprache innerhalb der ansonsten deutschsprachigen Oper. Ein wahrhaft europäisches Gesamtkunstwerk!

Die belgische Regisseurin, Choreografin und Barock-Spezialistin Sigrid T'Hooft inszeniert Telemanns ORPHEUS oder DIE WUNDERBARE BESTÄNDIGKEIT DER LIEBE. Bei Kerzenschein und im barocken Gewand ist dieser ursächlichste aller Opernstoffe ab dem 2. Dezember im TfN zu erleben.
 

  • Musikalische Leitung Florian Ziemen
  • Inszenierung und Choreografie Sigrid T’Hooft
  • Bühne und Kostüme Stephan Dietrich
  • Chöre Achim Falkenhausen


Mit Siri Karoline Thornhill (Orasia), Peter Kubik (Orpheus), Meike Hartmann (Eurydike), Konstantinos Klironomos (Eurimedes), Antonia Radneva (Ismene), Kathelijne Wagner/Steffi Fischer (Cephise), Levente György (Pluto), Neele Kramer (Ascalax ), Agnes Buliga-Contras/Karin Schibli (Priesterin), Daniel Käsmann/Atsushi Okumura (Ein Geist), Stephan Freiberger/Jesper Mikkelsen (Echo), Annika Dickel/Judith Hölscher/Sabrina Hauser (2 Tänzerinnen), Opernchor des TfN, Orchester des TfN, Statisterie des TfN
 

  • Di, 05.12.2017 19:30 Uhr | Hildesheim
  • Sa, 09.12.2017 19:30 Uhr | Hildesheim
  • Mo, 25.12.2017 18:00 Uhr | Hildesheim
  • Di, 16.01.2018 19:30 Uhr | Hildesheim
  • Do, 25.01.2018 19:30 Uhr | Hildesheim 
  • Do, 01.02.2018 19:30 Uhr | Itzehoe 
  • Sa, 10.02.2018 19:30 Uhr | Hildesheim 
  • Fr, 16.02.2018 19:30 Uhr | Hildesheim 
  • Mi, 21.03.2018 20:00 Uhr | Düren 
  • Sa, 24.03.2018 20:00 Uhr | Neumünster 
  • So, 22.04.2018 16:00 Uhr | Wolfenbüttel 
  • Do, 17.05.2018 19:30 Uhr | Hildesheim

Bild: Georg Philipp Telemann

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