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Österreichische Erstaufführung: "Drei sind wir" von Wolfram Höll im Burgtheater Wien

Premiere im Vestibül am 19. Februar 2017, 20.00 Uhr, Vestibül. -----

Ein junges Paar will auswandern, nach Kanada, weite Landschaften entdecken, sucht Einsamkeit, Besinnung. Das Paar erwartet ein Kind, ein Kind mit einem Chromosom zu viel. Der Arzt macht ihnen keine Hoffnung, dass das Kind mehr als ein Jahr überleben wird. Trotz dieses bevorstehenden Todes reist die Familie, kauft ein Haus, durchlebt mit dem Kind, dessen Name „Frühling“ ist, vier Jahreszeiten.

 

 

Die Großeltern besuchen Frühling, die Familie geht mit ihm fischen, die Urgroßmutter reist an und zeigt Dias ihres verstorbenen Mannes. Frühling wächst, er entwickelt sich. Begleitet von Dany Daniel, dem freundlichen Mann – dem Tod?

 

Drei sind wir handelt vom Verschwinden eines Menschen, regt an, darüber nachzusinnen, was Familienleben und Elternliebe bedeuten – in einer Ausnahmesituation. Wolfram Hölls präzise strukturiertes, sprachlich exakt komponiertes Stück erhielt den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis des Jahres 2016.

 

„Ich stecke so viel in die Texte, und damit meine ich gar nicht Biographie oder Gefühl oder Emotion, sondern einfach an Theater, an Reflexion darüber, was man mit Sprache auf der Bühne machen kann. Das ist alles eigentlich als großes Angebot gedacht, um überhaupt erst auszuloten, was man auf der Bühne alles machen kann.“ Wolfram Höll

 

Mit Tino Hillebrand, Marcus Kiepe, Marie-Luise Stockinger

 

Regie: Valerie Voigt-Firon

Bühne: Eylien König

Kostüme: Lejla Ganic

Licht: Ivan Manojlovic

Dramaturgie: Eva-Maria Voigtlänger

 

Mittwoch, 22.02.2017 | 20.00 Uhr

Freitag, 24.02.2017 | 20.30 Uhr

 

März

Freitag, 03.03.2017 | 20.30 Uhr

Samstag, 11.03.2017 | 20.30 Uhr

Mittwoch, 15.03.2017 | 20.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

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