Richard Wagner, PARSIFAL, Hamburgische Staatsoper

Premiere am 16. September 2017, 16.00 Uhr, Einführung um 15.20 Uhr. ----- Mit seinem „Parsifal“ hat Wagner eine komplexe Welt erschaffen. Komplex, weil sie aus so vielen heterogenen Elementen besteht, deren Sinnhaftigkeit schwer nachzuvollziehen ist und oft auf Fährten lockt, die ins Leere laufen.
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So lassen sich die vielen religiösen Zeichen, Symbole und kultischen Handlungen nur als Teile verstehen, die auf eine Welt verweisen, die nur als Ganzes zu deuten ist. Elemente des Christentums wie Abendmahl, Kelch, Blut, Speer und Taube oder Schopenhauers Idee, dass Mitleid den Menschen aus seiner Ichbezogenheit erlösen kann, auch gnostische und manichäische Motive sind als jeweils einzelne Interpretationsansätze untauglich für den ganzen „Parsifal“. Doch eine theatrale Welt kann einen fiktionalen Kosmos entwerfen, an dem alle diese Elemente wirkungsvoll teilhaben und der dem Publikum die Deutungshoheit seiner eigenen Erlebnisse überlässt.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Kent Nagano

Inszenierung, Bühne, Kostüme und Licht:

Achim Freyer

Mitarbeit Regie: Sebastian Bauer

Mitarbeit Bühnenbild: Moritz Nitsche

Mitarbeit Kostüm: Petra Weikert

Mitarbeit Licht: Sebastian Alphons

Video: Jakob Klaffs/Hugo Reis

Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr

Chor: Eberhard Friedrich

Mit: Amfortas Wolfgang Koch, Titurel Tigran Martirossian, Gurnemanz Kwangchul Youn, Parsifal Andreas Schager, Klingsor Vladimir Baykov (Rollendebut), Kundry Claudia Mahnke, 1. Gralsritter Jürgen Sacher, 2. Gralsritter Denis Velev, 1. Knappe Narea Son, 3. Knappe Sergei Ababkin, 4. Knappe Sascha Emanuel Kramer, Blumenmädchen I, 1 Athanasia Zöhrer (Debut an der Hamburgischen Staatsoper), Blumenmädchen I, 2 Hellen Kwon, Blumenmädchen I, 3 Dorottya Láng, Blumenmädchen II, 1 Alexandra Steiner, Blumenmädchen II, 2 Gabriele Rossmanith, Blumenmädchen II, 3 Nadezhda Karyazina, Stimme aus der Höhe Katja Pieweck, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Weitere Vorstellungen am 24., 27. und 30. September jeweils um 17.00 Uhr

Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper.

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