„Rusalka“ von Antonín Dvořák - Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Premiere 29. April 2012 um 18.00 Uhr im Großen Haus. ----- An der Schnittstelle zweier Jahrhunderte schufen der tschechische Komponist Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil aus den düsteren Sagen des Dichters Karel Jaromír Erben und Hans Christian Andersens Märchen von der kleinen Seejungfrau die Wassernixe Rusalka. Mit dem ganzen schwelgerischen Klangreichtum der musikalischen Spätromantik begleitet Dvořák in schmerzvoll-schönen Sehnsuchtsbildern das berührende Schicksal Rusalkas.
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Um das Herz des Fürsten zu gewinnen, würde die Nixe Rusalka sogar ihre Unsterblichkeit aufgeben. Unter einer grausamen Bedingung erfüllt die Hexe Ježibaba ihren sehnlichen Wunsch: Bleibt Rusalkas Liebe unerfüllt, muss der Prinz durch ihre Hand sterben, damit sie in das ewige Wasserreich zurückkehren kann.

Auf der Jagd erblickt der Fürst die verzauberte Nixe, die in der Menschenwelt nicht sprechen kann, und entführt sie auf sein Schloss. Doch am Hof redet man über die stumme Schönheit. Auch den Prinzen verwirrt ihr Schweigen - bald wendet er sich einer fremden Fürstin zu. Gedemütigt flieht Rusalka. Ježibabas Fluch fordert seinen Tribut, als der Prinz sich auf die Suche nach Rusalka begibt, die er immer noch liebt: In den Armen Rusalkas bezahlt er den Kuss der Versöhnung mit seinem Leben.

Sirenen, Meerjungfrauen und Nixen bevölkern den mythologischen Sagengrund aller Kulturen, im slawischen Fabelschatz stürzen „Rusalki“ mit ihrem unheimlichen Gelächter die Männer ins Unglück. Der magischen Sogkraft der geheimnisvollen Wasserwesen vermochten sich Ende des 19. Jahrhunderts auch die romantischen Künstler nicht zu entziehen. An der Schnittstelle zweier Jahrhunderte schufen de tschechische Komponist Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil aus den düsteren Sagen des Dichters Karel Jaromír Erben und Hans Christian Andersens Märchen von der kleinen Seejungfrau die Wassernixe Rusalka. Mit dem ganzen schwelgerischen Klangreichtum der musikalischen Spätromantik begleitet Dvořák in schmerzvoll-schönen Sehnsuchtsbildern das berührende Schicksal Rusalkas.

Musikalische Leitung

Rasmus Baumann

Musikalische Assistenz | Nachdirigat

Clemens Schult

Inszenierung

Elisabeth Stöppler

Bühne

Annett Hunger

Entwurfskonzeption Bühnenbild

Rebecca Ringst

Annett Hunger

Kostüme

Frank Lichtenberg

Chor

Christian Jeub

Dramaturgie

Anna Melcher

Ulla Theißen

Der Prinz

Lars-Oliver Rühl

Die fremde Fürstin

Majken Bjerno

Rusalka

Petra Schmidt

Die Hexe (Ježibaba)

Gudrun Pelker

Der Wassermann

Dong-Won Seo

Der Heger

Piotr Prochera |

Sejong Chang

Der Küchenjunge

Alfia Kamalova

1. Elfe (Sopran)

Dorin Rahardja

2.Elfe (Mezzo)

Silvia Oelschläger

3. Elfe (Alt)

Suzanne Pye

Ein Jäger

Rafael Bruck

Weitere Termine:

3., 13., 25. Mai, 7., 16., 22., 24., 29. Juni, 1, Juli 2012 (zum letzten Mal)

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