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Schauspielhaus Hamburg: Tag der offenen Tür

Wege durch das Schauspielhaus

So., 2. Juli 06, 14-20 Uhr. Das Schauspielhaus. Kirchenallee 39. Eintritt frei.

So., 2. Juli 06, 20 Uhr: „Der Weg zum Glück“ Regie: Ingrid Lausund, mit Bernd Moss, Eintritt: 6,- bis 25,- Euro

 

Für einen ausgiebigen Blick hinter, über, unter und neben die Kulissen öffnen wir allen Hamburgern und deren Gästen am Sonntag, dem 2. Juli ab 14 Uhr die Türen des Theaters. Gehen Sie auf Entdeckungstour und erleben Sie, wie Theater funktioniert: Requisite, Pyro-Werkstatt, Dramaturgie, Malsaal, Untermaschinerie, Maske, Hinterbühne und viele Orte mehr warten auf Ihren Besuch.

 

Machen Sie sich selbständig: Auf drei verschiedenen Parcours durchs gesamte Haus können Sie das größte deutschsprachige Theater selbst erforschen, viele Hinweisschilder und Wegepfeile halten Sie auf dem Laufenden. Oder schließen Sie sich den Führungen an: In die Waffenkammer, durch die Tontechnik, zu Architektur und Geschichte oder rund ums Bühnenbild. Über verschiedene Berufe am Theater erzählen Kollegen aus den Bereichen Schauspiel, Dramaturgie, Geschäftsführung, Technik und Bühne. Für kleine Entdecker konzipiert das Junge Schauspielhaus einen Kinder-Parcours mit Spielen, Bastelecke, Kinderschminken und Aktionen. Im großen Saal gibt es Technikshows, auf der Kirchenallee spielen mehrere Bands, im Malersaal zeigen die Backstage-Nachwuchsschauspieler Ausschnitte aus ihren Produktionen. Fürs leibliche Wohl sorgen Kaffeebar, Bierstand und Grill.

 

Das Schauspielhaus lässt mit dem Tag der offenen Tür noch einmal vor der Spielzeitpause die Wände wackeln. Seien Sie dabei - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Zum Abschluss spielt Bernd Moss um 20 Uhr noch einmal das wunderbare Solostück "Der Weg zum Glück" (Regie: Ingrid Lausund). Er verabschiedet sich damit vom festen Engagement im Schauspielhaus und von den Hamburgern, um ab der nächsten Spielzeit an den Münchner Kammerspielen zu arbeiten.

 

Zu "Der Weg zum Glück":

Ein Running Gag ist ein Witz, der sich immer genau gleich wiederholt. Voraussehbar und unausweichlich. Immer nach demselben Muster. Das Stolpern über die Bananenschale. Wahlweise kann es auch was anderes sein. Ein Handy. Oder eine Frau. Oder die Frage nach dem Sinn des Lebens. Manche Running Gags können Jahre dauern. Dann sagt man nicht mehr Running Gag, dann sagt man Zwangsneurose. Immer nach demselben Muster. Der Zwangsneurotiker hat das Gefühl, er sei umgeben von einer großen Leere, gottverlassen und allein auf dieser Welt. Das ist er auch. Denn es ist ein Soloabend. Bernd Moss läuft um sein Leben.

 

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