Staatstheater Braunschweig: "Le nozze di Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere am 22.05.2012 um 19.30 im Großen Haus. ----- Wie Kinder im Spiel fühlen sie keine Verantwortung füreinander, um sich einan­der ebenso plötzlich wieder in größter Fürsorglichkeit zuzuwenden. Eine deka­dente Gesellschaft, die die Möglichkeit einer Katharsis ausschließt?
12571

Der ungari­sche Regisseur Balázs Kovalik stellt das Wechselspiel in den Beziehungen der handelnden Figuren, deren Verhalten wie in einer Versuchsanordnung unter­schiedlichsten Belastungsproben ausgesetzt ist, in den Fokus seiner Inszenie­rung.

Die 1786 in Wien uraufgeführte Mozart-Oper beruht – wie Rossinis »Il barbiere di Siviglia«, deren Fortsetzungsgeschichte sie ist – auf einer Komödie der höchst erfolgreichen Beaumarchais-Trilogie. Neu und genial ist, was Mozart hier gelingt: die Mehrschichtigkeit der Musik wie der Charaktere, die extreme Individualisierung und Emotionalisierung – bis heute ist »Le nozze di Figaro« eines der wertvollsten Juwele der Operngeschichte.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Alexander Joel

Inszenierung: Balázs Kovalik

Bühne: Csaba Antal

Kostüme: Uta Meenen

Chor: Georg Menskes

Dramaturgie: Daniela Brendel

Mit:

Graf Almaviva: Malte Roesner, Orhan Yildiz

Gräfin Almaviva: Rena Harms

Susanna: Moran Abouloff, Ekaterina Kudryavtseva

Figaro: Oleksandr Pushniak

Cherubino: Sarah Ferede

Marcellina: Yuliya Grote

Basilio: Steffen Doberauer

Don Curzio: Tobias Haaks

Bartolo / Antonio: Taras Konoshchenko, Selcuk Hakan Tirasoglu

Barbarina: Hyo-Jin Shin

Zwei Mädchen: Annegret Glaser, Malgorzata Przybysz

Weitere Artikel