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Staatstheater Darmstadt: Friedrich Hebbels "Die Nibelungen"

Im Kleinen Haus, Premiere 24. September | 19 Uhr. -----

In drei Abteilungen (Der gehörnte Siegfried, Siegfrieds Tod, Kriemhilds Rache) gliedert der 1813, im gleichen Jahr wie Georg Büchner, Guiseppe Verdi und Richard Wagner, geborene Friedrich Hebbel seine sprachlich dichte und poetische Auseinandersetzung mit dem um 1200 entstandenen Heldenepos.

 

Dabei kontrastiert seine Bearbeitung des legendenbeladenen Stoffes, die 1861 zur Uraufführung kam, auf interessante Weise den zur gleichen Zeit entstandenen und im Musiktheater auf dem Spielplan stehenden Ring des Nibelungen von Richard Wagner.

 

Worms am Rhein im 6. Jahrhundert: Burgunderkönig Gunther will die hoch im Norden herrschende Brunhild im Kampf zur Frau gewinnen, was bislang keinem Freier gelang. Der als unbesiegbar geltende Siegfried wirbt um Gunthers Schwester Kriemhild. Mit Hilfe einer List kommen beide ans Ziel. Siegfried er-obert, unter einer Tarnkappe verborgen, an Gunthers Stelle Brunhild und ge-winnt dadurch Kriemhilds Hand. Als der Betrug ans Licht kommt, fordert die hin-tergangene Brunhild Siegfrieds Tod. Der treue Hagen von Tronje erfüllt ihr die-sen Wunsch. Daraufhin schwört Kriemhild Rache und erhält durch die Ehe mit dem Hunnenkönig Etzel die dafür nötigen Mittel. Sie lädt die Burgunder unter einem Vorwand auf dessen Burg, wo sie ihre Vernichtung erwartet.

 

Inszenierung Axel Richter | Bühne und Kostüme Klaus Noack

 

Mit Karin Klein, Christina Kühnreich, Sonja Mustoff, Maika Troscheit, Katharina Uhland | Thomas Dehler/Matthias Kleinert, Simon Köslich, Antonio Lallo, Hubert Schlemmer, Harald Schneider, Stefan Schuster, Aart Veder, István Vincze, Tom Wild, Gerd K. Wölfle, Uwe Zerwer, Klaus Ziemann

 

Weitere Vorstellung 30. September | 19 Uhr

 

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