Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Stadttheater Bremerhaven: "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann von John von DüffelStadttheater Bremerhaven: "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann von...Stadttheater...

Stadttheater Bremerhaven: "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann von John von Düffel

Premiere 7. Mai 2011 um 19.30 Uhr. -----

 

„Sei mit Lust bei den Geschäften am Tag, aber mache nur solche, dass wir bei Nacht ruhig schlafen können.“ Nach diesem Motto führt Konsul Buddenbrook sein gut gehendes Unternehmen - und seine Familie.

 

Tochter Tony geht auf Druck des Vaters eine wirtschaftlich aussichtsreiche Ehe ein. Der älteste Sohn Thomas übernimmt das Kontor und versucht, in die Fußstapfen des Vaters zur treten. Nur Christian, das schwarze Schaf der Familie, sucht nach einem eigenen Lebensstil. Die Firmenphilosophie bestimmt das Familienleben, das Individuelle muss hinter den ökonomischen Zwängen zurücktreten – ein Widerspruch, an dem die Familie zerbricht.

 

Die Theaterfassung von John von Düffel verwendet durchgängig den Originaltext des berühmten Romans von Thomas Mann und konzentriert sich auf das Schicksal der drei Geschwister Tony, Thomas und Christian, die jeweils auf ihre eigene Art versuchen, mit den Ansprüchen von Familie und Firma umzugehen. Ulrich Mokrusch belässt die Handlung in ihrer Entstehungszeit, ohne übermäßige Historisierung, versteht die Figuren in ihrer Emotionalität aber als moderne Menschen.

 

Ulrich Mokrusch studierte Schauspiel in Paris bei Jacques Lecoq und war danach am Rheinischen Landestheater Neuss engagiert. Seit 1995 inszenierte er u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 2005 bis 2010 war er Stellvertreter der Generalintendantin am Nationaltheater Mannheim. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist er Intendant des Stadttheaters Bremerhaven.

 

Als Gäste in dieser Produktion sind Frank Büssing und Christoph Finger zu sehen. Frank Büssing studierte an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Er arbeitete unter anderem bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen, am Staatstheater Kassel, Schauspiel Bonn und am Schauspielhaus Zürich.

 

Christoph Finger studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Engagements führten ihn unter anderem ans Theater Bremen, Schauspiel Essen und ans Schauspielhaus Bochum.

 

Inszenierung Ulrich Mokrusch

Ausstattung Eva Humburg

Dramaturgie Sibille Hüholt

 

Konsul Kay Krause

Konsulin Isabel Zeumer

Thomas Andreas Möckel

Christian Martin Bringmann

Tony Laina Schwarz

Gerda Sascha Maria Icks

Grünlich Christoph Finger

Bankier Kesselmeyer / Permaneder Frank Büssing

Der Leutnant Hartmut Brüsch

Hanno, Sohn von Tom und Gerda Oskar Eulitz / Ole Nordhusen

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑