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THEATER BONN: EINE FAMILIE (August: Osage County) von Tracy Letts

Premiere 19. Juni 2011, 20 Uhr, Werkstatt. -----

 

Beverly Weston, früher Dichter und Hochschullehrer, jetzt pensioniert und Vollzeitalkoholiker, engagiert für sich und seine Frau eine Haushaltshilfe. Dann verschwindet das Familienoberhaupt spurlos und lässt seine krebskranke Frau Violet allein zurück.

 

 

Die erwachsenen Töchter versammeln sich alarmiert auf dem Westonschen Familiensitz. Aber die egomane Violet sorgt sich weniger um ihren verschwundenen Ehemann als um sich selbst. Wie sie ja auch früher als Mutter versagte, zumindest in den Augen ihrer Töchter. So wird das unvor¬hergesehene Familientreffen zum Schlachtfeld familiärer Konflikte.

 

Tracy Letts verbindet in EINE FAMILIE die Theatertradition von Eugene O'Neill und Tennessee Williams mit dem ätzenden Humor der schwarzen Komödie. Nach seiner Auszeichnung mit einem Tony Award und dem Pulitzer Preis 2008 hat das großartige Ensemblestück auch die deutsche Theaterlandschaft erobert.

 

Ingo Berk, Jahrgang 1975, inszenierte am Schauspielhaus Zürich, an der Berliner Schaubühne, am Schauspiel Hannover und am Schauspielhaus Graz. Seit 2005 arbeitet er kontinuierlich am THEATER BONN; mit EINE FAMILIE vollendet er (nach EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT und DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH) seine Trilogie amerikanischer Familiengeschichten.

 

Mit: Susanne Bredehöft, Philine Bührer, Maria Munkert, Tanja von Oertzen, Tatjana Pasztor, Birte Schrein, Nina V. Vodop'yanova; Günter Alt, Oliver Chomik, Rolf Mautz, Stefan Preiss, Hendrik Richter

 

Inszenierung: Ingo Berk,

Bühne: Damian Hitz,

Kostüme: Kathrin Stadeler,

Musik: Patrik Zeller,

Licht: Lothar Krüger,

Dramaturgie: Stephanie Gräve

 

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