Theater Münster: DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: Samstag, 30. November 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus. ----- Die Macht der Liebe – ein Vermittlungszauber zwischen Licht und Schatten. Prinz Tamino, auf der Flucht vor einem gefährlichen, feuerspeienden Drachen, hat es in das Reich der sternflammenden Königin der Nacht verschlagen. Dort trifft er auf den Vogelfänger Papageno und auf drei geheimnisvolle Damen, die ihm ein Bild von der entführ-ten Pamina schenken.
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Tamino verliebt sich sofort in dieses Bildnis. Die Königin verspricht ihm die Hand ihrer Tochter Pamina, wenn er die Geraubte aus der Macht ihres Widersa-chers Sarastro befreit, des Oberpriesters einer im Reich der Sonne lebenden Bruder-schaft. Zum Schutz gegen die Gefahren in Sarastros Tempelbezirk erhält Tamino eine Zauberflöte und der ihn begleitende Papageno ein silbernes Glockenspiel, beides Instru-mente, die auf Anhieb das Gemüt von Mensch und Tier besänftigen. Außerdem werden ihnen drei wundersame Knaben als Schutzgeister mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auf vielerlei gefahrvollen Prüfungswegen finden Tamino und Pamina schlussendlich zusam-men. Und damit ist der „Krieg der Sterne“, sprich: der Streit zwischen dem mondbe-herrschten Reich der Nacht und dem Reich der Sonne vorerst beigelegt.

Mozarts (1756–1791) ZAUBERFLÖTE, 1791 in Wien uraufgeführt, steht einerseits ganz in der Tradition der Wiener Kasperl- und Zauberoper. Grundidee und immer wiederkehrender Stoff dieser Opern ist der Sieg der Liebe über große Gefahren. Dabei spielt das Eingreifen von Geistern, Zauberern, guten und bösen Mächten in die Geschicke der Menschen eine wichtige Rolle. Phantastisches und Reales verbinden sich ebenso wie Ernst und Humor. Doch darüber hinaus ist dieses gleichermaßen beliebte wie rätselhafte Werk auch ein Menschheitsstück, ein Spiel, das sich von der maschinenhafte Volksposse und dem Mär-chen, bis zur Höhe eines Mysteriendramas erhebt. Und diese außerordentliche Spannwei-te verdankt die ZAUBERFLÖTE einzig Mozarts Musik. Sie vermag es, die emotionale Ba-sis der Figuren bis auf den Grund auszuleuchten. Sie zeigt auf, dass subjektiv als richtig und echt Empfundenes, objektiv falsch, krank und schädlich sein kann. Mozarts Musik be-schwört die unerschöpfliche Kraft der Liebe, die allein in der Lage ist, das Überleben zu sichern, die in sich die einzige Hoffnung auf eine bessere Welt ist.

Libretto von Emanuel Schikaneder

Musikalische Leitung: Fabrizio Ventura

Inszenierung: Kobie van Rensburg

Bühne: Kobie van Rensburg/ Kerstin Bayer

Kostüme: Dorothee Schumacher

Choreinstudierung: Inna Batyuk

Dramaturgie: Margrit Poremba

Mitwirkende:

Lukas Schmid (Sarastro), Youn-Seong Shim (Tamino), Gregor Dalal (Sprecher/ 1. Priester), Enrique Bernardo (2. Priester/ 1. Geharnischter), Lars Hübel (3. Priester), Plamen Hidjov (2. Geharnischter/ 4. Priester), Olga Polyakova (Königin der Nacht), Henrike Jacob Pamina, ihre Tochter), Sara Daldoss Rossi (1. Dame), Lisa Wedekind (2. Dame), Suzanne McLeod (3. Dame), Eva Bauchmüller (Ein altes Weib / Papagena), Juan Fernando Gutiérrez (Papageno), Fritz Steinbacher (Monostatos), Kindersolisten: Felix Zhang, Laura Gobliersch, Naomie Schicht (Westfälische Schule für Musik der Stadt Münster, Einstudierung: Rita Stork-Herbst), Lisa Trentmann, Adriane Canavarro, Tomke Niehaus (Mädchenchor am Dom zu Münster, Einstudierung: Andreas Bollendorf)

Opernchor und Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Weitere Vorstellungen im Dezember:

Donnerstag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus

Samstag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus

Freitag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus

Freitag, 27. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus

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