TheaterBremen: „Die Orestie“ von Aischylos

Premiere 20. Mai um 18.30 Uhr im Neuen Schauspielhaus im Neuen Schauspielhaus. ----- Die einzige erhaltene Tragödientrilogie des antiken Theaters und somit einer der bedeutendsten Texte des europäischen Theaters. „Die Orestie“ beschreibt die mythologisch-geschichtliche Entwicklung des antiken Rechtsverständnisses vom Prinzip der individuellen Rache hin zu einer geordneten Rechtssprechung.
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Nach zehn langen Jahren ist der Trojanische Krieg endlich beendet – das griechische Heer hat Troja erobert und Agamemnon, der oberste Feldherr der siegreichen Griechen, kehrt zurück in seine Heimat. Dort erwartet ihn seine Frau Klytaimnestra mit einem mörderischen Plan: sie rächt sich an Agamemnon für den Tod der gemeinsamen Tochter Iphigenie, die er zu Beginn des Krieges opfern ließ.

Doch auf Rache folgt wiederum Rache: Orest rächt seinen Vater Agamemnon durch Erschlagen seiner Mutter Klytaimnestra. Kann der Kreislauf der Gewalt jemals enden? Gibt es eine Befreiung von Schuld? Und ist dies über ein gesellschaftliches Kollektiv erreichbar?

Diesen Fragen stellen sich die Regisseurin Alice Buddeberg und das Ensemble des Schauspiel Bremen – mit dem mehr als 2500 Jahre alten Text von Aischylos blicken sie dabei zurück auf die Wurzeln der Theaterkunst und der Demokratie.

Regie: Alice Buddeberg

Bühne: Sandra Rosenstiel

Kostüme: Martina Küster

Musik: Stefan Paul Goetsch

Dramaturgie: Sabine Beyer

Chor/ Klytaimnestra: Eva Gosciejewicz

Chor/ Agamemnon: Guido Gallmann

Chor / Aigisth: Glenn Goltz

Chor / Kassandra: Varia Linnéa Sjöström

Chor / Elektra: Franziska Schubert

Chor / Orest: Jan Byl

Chor / Pylades: Alexander Swoboda

Chor / Klytaimnaestras Schatten: Siegfried W. Maschek

Chor / u.a.: Johanna Falckner

Susanne Schrader

Martin Baum

Philipp Michael Börner

Thomas Hatzmann

Timo Lampka

Gerhard Palder

Weitere Termine: 20. Mai um 18.30 Uhr und 23./ 26./ 31. Mai um 20 Uhr

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