Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theaterpremieren und Jubiläumsinstallation auf dem Tollwood Sommerfestival 2013 in MünchenTheaterpremieren und Jubiläumsinstallation auf dem Tollwood Sommerfestival...Theaterpremieren und...

Theaterpremieren und Jubiläumsinstallation auf dem Tollwood Sommerfestival 2013 in München

vom 26. Juni bis 21. Juli 2013, Olympiapark Süd. -----

Im neuen MUH-Zelt wird die Tollwood-Produktion „Erster Klasse“ frei nach Ludwig Thoma aufgeführt. Zwei besondere Vertreter des Nouveau Cirque gastieren diesen Sommer auf dem Tollwood Festival, die die Besucher mit außergewöhnlichen und beeindruckenden Inszenierungen in Staunen versetzen. Außerdem gibt es jeden Abend, zu Ehren des 25. Geburtstages von Tollwood, eine interaktive Jubiläumsinstallation, die den Nachbarn des Festivals, den Olympiaberg, zum Leben erweckt.

 

Der Franzose Johann Le Guillerm besucht mit der Einmann-Show „Cirque ici“ die Theaterinsel, um den Zuschauer in eine wundersame und fremde Welt mitzunehmen. Seine Produktion „Secret“, die bereits 2004 mit dem AZ-Stern des Jahres ausgezeichnet wurde, entwickelt sich ständig weiter und wird von Jahr zu Jahr wahnwitziger und erstaunlicher. Die neue Fassung, die er dieses Jahr mitbringt, feiert auf dem Tollwood Deutschlandpremiere. (Di 2.7. – Fr 12.7. (4./8./9.7. spielfrei), Theaterinsel, Beginn: 20 Uhr (So 18 Uhr), Dauer ca. 105 Min. ohne Pause | ohne Sprache)

 

Die Forman Brothers aus Tschechien kommen mit einer einzigartigen Nouveau Cirque-Produktion auf das Tollwood: Mit „Obludarium“, was so viel wie „monströs“ bedeutet, haben die Zwillingssöhne von Miloş Forman eine schaurig schöne, poetische und freakige Varieté-Show geschaffen, die in einem eigens konstruierten Zelt stattfindet. Petr und Matej Forman entführen den Zuschauer in eine abstrakte Welt mit unglaublichen Bühnenfiguren, die an eine Freakshow, wie sie auf Jahrmärkten aufgeführt wurde, erinnert. Auf dem Tollwood hat „Obludarium“ seine Deutschlandpremiere. (Mi 17.7. – So 21.7., Theaterinsel, Beginn: 20 Uhr (So 18 Uhr), Dauer ca. 105 Min. ohne Pause | ohne Sprache)

 

Im neuen MUH-Zelt zeigt Tollwood die Theaterproduktion „Erster Klasse“ frei nach Ludwig Thoma und inszeniert die bayerische Komödie als politisch bissiges, aktuelles Kabarettstück. Die Hauptrollen in diesem Klassiker um das Verhältnis zwischen Bayer und Preiß spielen unter anderem Helmut Schleich und Uli Bauer. Zu dieser Premiere erhalten Sie auch noch einmal eine separate Einladung per Post. (Fr 12.7. – S<o 21.7. (15.7. spielfrei)

 

Ein besonderes Highlight des Jubiläumsfestivals ist die Installation von Nick und Clemens Prokop. Mit „Hippocampus – Der Berg lebt“ hauchen die beiden Brüder dem Olympiaberg direkt neben dem Festivaleingang jeden Abend Leben ein. Der Berg ist Projektionsfläche für ein interaktives Zusammenspiel von Licht, Farbe, Bewegung und selbst komponierter Musik, welches täglich von einem wechselnden „Dompteur“ nach seinen eigenen Vorstellungen gelenkt wird. So werden dem Olympiaberg jeden Abend ab 21:55 Uhr seine ganz eigenen Erinnerungen an 25 Jahre Tollwood entlockt. Ein aufregendes Spektakel für die Zuschauer und eine Herausforderung für den jeweiligen Dompteur! (Mi 26.6. – So 21.7., Am Fuße des Olympiaberges, direkt am Festivaleingang, Beginn: 21:55, Dauer 35 Min.)

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑