"Tosca" von Giacomo Puccini im Theater Hagen

Premiere Sa. 28. 10. / 19:30 Uhr, Großes Haus | theaterhagen. ----- Die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages lassen die Diva Floria Tosca erkennen, dass Kunst nicht außerhalb der politischen Verhältnisse stehen kann. Die Umstände zwingen sie dazu, sich zusammen mit ihrem Geliebten, dem Maler Mario Cavaradossi, in der Unrechtsherrschaft des Polizeichefs Scarpia zu positionieren.
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Auf der Suche nach einem entflohenen Regime-Gegner trifft Scarpia in der Kirche Sant´ Andrea auf Tosca. Sie ist auf der Suche nach Cavaradossi, der ebenda ein Porträt der Maria Magdalena vollenden soll. Scarpia gelingt es, den Keim der Eifersucht geschickt in die Gedanken der leidenschaftlichen Sängerin Floria Tosca zu pflanzen.

Die Saat geht auf, und ein Thriller beginnt, in dem es Scarpia nicht allein um seine politische Macht geht, sondern auch darum, seinen Gegner und Nebenbuhler Cavaradossi mit einem Schlag zu vernichten und Tosca zu gewinnen. In einem »Showdown« voll erotischer Spannung, taktischem Kalkül und überbordender Leidenschaft leistet Tosca erbitterten Widerstand. Am Ende tötet sie den Machtmenschen Scarpia. Doch bedeutet dies auch die Rettung für das Liebespaar?

Puccini gelang es in seinen Opern immer wieder, starke Frauen zu musikalischem Leben zu erwecken. Manon in Manon Lescaut und Mimi in La Bohème hatten Puccinis Erfolg begründet, nach Tosca sollten auch Cio-Cio-San, genannt Butterfly, und die Prinzessin Turandot noch als weitere unvergessliche Frauenporträts in die Operngeschichte eingehen.

Die Entstehung der Tosca fiel in Italien in politisch unruhige Zeiten, und eine Bombendrohung überschattete die Uraufführung 1900 in Rom. Der Erfolg der Oper ließ sich indes nicht aufhalten und breitete sich schnell auf der ganzen Welt aus. Der Opern-Thriller ließ niemanden kalt.

Die Konzentration auf die dramatische Dreieckskonstellation der Protagonisten und die straffe zeitliche Folge der Ereignisse zeugen von Puccinis theatralischem Geschick, seine musikalische Umsetzung von tiefen psychologischen Kenntnissen. Zudem gelingt es ihm in seiner Musik, die Leidenschaft direkt auf den Hörer zu übertragen.

MUSIKDRAMA IN DREI AKTEN VON GIACOMO PUCCINI

TEXT VON GIUSEPPE GIACOSA UND LUIGI ILLICA

IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

Musikalische LeitungJoseph Trafton*

InszenierungRoman Hovenbitzer

BühneHermann Feuchter

KostümeAnna Siegrot

ChorWolfgang Müller-Salow

LichtUlrich Schneider

DramaturgieMiriam Michel

Regieassistenz / AbendspielleitungTobias Kramm

InspizienzBettina Grüger

Floria ToscaVeronika Haller

Mario CavaradossiXavier Moreno

Baron ScarpiaKarsten Mewes

Cesare AngelottiKenneth Mattice

Der MesnerRainer Zaun

SpolettaRichard van Gemert

Sciarrone N.N.

Ein Hirte N.N.

Sa. 11. 11. / 19:30 Uhr

Fr. 17. 11. / 19:30 Uhr

Fr. 24. 11. / 19:30 Uhr

Mi. 06. 12. / 19:30 Uhr

So. 07. 01. / 15:00 Uhr

Fr. 12. 01. / 19:30 Uhr

Mi. 17. 01. / 19:30 Uhr

So. 28. 01. / 18:00 Uhr

Fr. 09. 02. / 19:30 Uhr

Do. 15. 02. / 19:30 Uhr

So. 11. 03. / 18:00 Uhr

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